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Letztes Heimspiel der Saison gegen Vilshofen

28.01.2026. Zum letzten Heimspiel der Saison 2025/26 empfängt der EV Aich am Sonntag, den 1. Februar um 17:15 Uhr den ESC Vilshofen in der heimischen Clariant Arena.

So früh wieder heuer endete die Saison für den EV Aich schon lange nicht mehr.  In den vergangenen drei Saisonen waren die Aicher stets in den Playoffs vertreten, übrigens als einzige Mannschaft aller 39 Bezirksligisten. Davon sind sie dieses Jahr aber weit entfernt. Die Abgänge einiger Leistungsträger konnten bisher nicht kompensiert werden, obwohl Trainer Ben Doucet im Training hart arbeitet, um seine Mannschaft nach vorne zu bringen. Vor allem in der Offensive hapert es aber mit dem Toreschießen und das gefällt dem ehemaligen Torjäger auf der Trainerbank natürlich gar nicht.

Dennoch soll und muss im heutigen Spiel gegen Vilshofen ein Sieg eingefahren werden, um eventuell in der Tabelle noch einen Platz gutzumachen. Dafür werden aus den verbleibenden drei Partien aber wohl mindestens zwei Siege eingefahren werden müssen. Im Landkreisderby gegen Freising kommende Woche haben die Aicher noch eine Rechnung offen. Und auch im letzten Saisonspiel gegen den Tabellenzweiten und langjährigen Rivalen aus Gebensbach ist ein Punktgewinn nicht aussichtslos.

Das Hinspiel in Vilshofen konnten die Aicher mit einem klaren 12:3-Sieg für sich entscheiden. Die Niederbayern zählten bis vor drei Jahren zu einer festen Größe in der Landesliga. Dann mussten sie aber den Zwangsabstieg aufgrund fehlender Nachwuchsmannschaften hinnehmen. Der Neustart in der Bezirksliga ist ihnen bisher nicht leicht gefallen. Aktuell stehen die Vilshofener abgeschlagen am Tabellenende. Sie arbeiten aber stetig daran, sich wieder zu etablieren und es ist dem Verein zu wünschen, dass es in den kommenden Jahren wieder aufwärts geht. Ihre Glanzzeit erlebten die Niederbayern in den 1990er Jahren, als sie in der Bayernliga spielten und sogar in die damalige Regionalliga aufstiegen.

Momentan läuft es also weder für die Aicher noch die Vilshofener optimal. Und beide Vereine haben eine weitere Gemeinsamkeit – sie wurden 1976 gegründet und feiern somit heuer ihr 50-jähriges Vereinsjubiläum.

Im letzten Heimspiel möchten die Mannen um Kapitän Max Retzer auf alle Fälle einen Sieg einfahren. Bis auf den bis Saisonende gesperrten Brian Dunford sind voraussichtlich alle Mann an Bord.

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Niederlage gegen den Tabellenführer

24.01.2026. Nichts zu holen gab es am Freitag, als die Aicher den ungeschlagenen Tabellenführer Waldkraiburg 1b zu Gast hatten. Die Löwen haben bereits vorzeitig die Meisterschaft in Bezirksliga Gruppe Mitte in der Tasche und zeichnen sich vor allem durch ihre Torgefährlichkeit aus. In 17 Begegnungen haben sie 132 Treffer erzielt und damit pro Spiel fast achtmal getroffen.

Davon sind die Aicher weit entfernt, denn vor allem am Toreschießen hapert es. So auch im Spiel gegen die Waldkraiburger. Dazu kamen auch noch individuelle Fehler in der Defensive, die von den Gästen gnadenlos ausgenutzt wurden.

Dabei begann die Partie, wie schon so oft in den vergangenen Partien, durchaus positiv. Der Aicher Trainer Ben Doucet hatte seine Mannschaft gut eingestellt und Waldkraiburg tat sich schwer, in die Partie zu kommen. Der EVA war tatsächlich die bessere Mannschaft und hatte mehrfach die Möglichkeit in Führung zu gehen. Nach gut einer Minute prüfte Benedikt Triebswetter den gegnerischen Torhüter zum ersten Mal mit einem gefährlichen Schuss von der blauen Linie. Kurz darauf hatte die dritte Formation mit Lukas Assig, Maxi Böck und Timon Fahning eine dicke Chance, die ebenfalls vom fehlerfreien Gästetorhüter entschärft wurde.

Und so kam es wie es kommen musste. Der erste Torschuss der Löwen in der 8. Minute traf auch gleich ins Schwarze und es stand 0:1. Eine unfaire Szene ereignete sich in der 12. Minute als Max Bichlmeier von zwei Gegenspielern in die Zange genommen wurde und daraufhin das Spiel aufgrund der Verletzung beenden musste. Auch der zweite Treffer entstand aus einem Konter und auch hier zeigte sich wieder die individuelle Klasse der Gäste. Mit einem 0:2 Rückstand ging es zum ersten Pausentee.

Nach 43 Sekunden im Mitteldrittel hatte Max Retzer nach einem schönen Zuspiel von Giuseppe Parlato die Chance zum Anschlusstreffer, konnte den gegnerischen Torhüter aber nicht überwinden. Als dann die Rot-Weißen einen Mann weniger auf dem Eis hatten schlugen die Waldstädter erneut zu. Die Gäste waren nun die spielbestimmende Mannschaft und hatten die Begegnung im Griff. Als in der 27. Minute ein Spieler der Gäste auf die Strafbank musste, kamen die Aicher im Powerplay durch Daniel Korn fast zum Anschlusstreffer, der Puck überquerte aber nach Ansicht der Schiedsrichtergespanns nicht die Torlinie.

Die Aicher wollten den Anschlusstreffer nun erzwingen und vernachlässigten dadurch die Defensive sträflich. Bei einem Drei-gegen-eins-Konter trafen die Gäste zum vorentscheidenden 0:4. Als kurz vor Schluss des zweiten Drittels noch das 0:5 fiel war die Messe endgültig gelesen.

Im letzten Spielabschnitt ließen die Gäste nichts mehr anbrennen und trafen in der 50. Minute in erneuter Überzahl zum 0:6-Endstand.

Im letzten Heimspiel treffen die Aicher am kommenden Sonntag auf Vilshofen bevor es zu den letzten beiden Partien nach Freising und Gebensbach geht.

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Vorletztes Heimspiel der Saison gegen den Tabellenführer

22.01.2025. Zum vorletzten Heimspiel der Saison 2025/26 empfängt der EV Aich am Freitag um 19.30 Uhr den EHC Waldkraiburg 1b in der heimischen Clariant Arena.

Fast exakt ein Jahr ist es her, als die „Oans Bee“ am 25. Januer 2025 im Kampf um den Playoff-Einzug beim EVA antrat und damals waren die Vorzeichen deutlich spannender als heute.

Im Hinspiel entzauberte der EVA die bis dahin gefährlichste Tormaschine der Liga auswärts mit 6:2. Der Sieger des Rückspiels hatte gute Chancen auf die Playoffs und zuhause behielt der EVA auch dank einer überragenden Torhüterleistung von Jo Pfafferott knapp mit 4:3 die Oberhand. Die Aicher zogen wenig später als Tabellenzweiter in die Playoffs ein, Waldkraiburg hatte am Ende als Tabellenvierter das Nachsehen.

Heuer sind die Vorzeichen gänzlich anders. Waldkraiburg steht nach sechzehn Spielen ohne Punktverlust an der Tabellenspitze und steuert auf eine perfekte Saison zu. Die Qualifikation für die Playoffs haben sie vier Spiele vor Schluss schon sicher in der Tasche. Vergangene Woche besiegten sie mit Gebensbach den ärgsten Verfolger zuhause deutlich mit 6:1. Bei einem Blick auf die anderen Bezirksliga-Gruppen können die Waldkraiburger den Meistersekt schon kaltstellen.

Demgegenüber herrscht beim EVA auf dem achten Tabellenplatz Tristesse. Obwohl gegen die Topteams durchaus gute Leistungen aufs Eis gebracht wurden, konnten die Aicher in den vergangenen Partien nicht überzeugen. Das  Heimspiel gegen den Vorletzten Dingolfing war magere Kost für die Zuschauer und endete in einer 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen. Dass sich die Aicher trotzdem über einen 5:0-Sieg und drei Punkte freuen durften hatten sie dem Gegner zu verdanken, der einen nicht spielberechtigten Spieler einsetzte. Beim Auswärtsspiel in München am Sonntag gab es eine 1:3-Niederlage und damit nicht genug. Danny Weber handelte sich eine Spieldauerstrafe ein und fehlt deshalb ebenso wie Brian Dunford, der gar eine Matchstrafe aufgebrummt bekam. Das Strafmaß wurde noch nicht bekannt gegeben, es ist aber davon auszugehen, dass die Saison bei vier noch verbleibenden Partien für den US-Amerikaner beendet ist.

Obwohl die Vorzeichen für die Aicher alles andere als rosig sind, braucht sich die Mannschaft von Trainer Ben Doucet  nicht verstecken. Im Hinspiel zeigte seine Truppe eine starke Partie und hätte dem Favoriten fast ein Bein gestellt. Mit der richtigen Einstellung und etwas Glück könnte eine Überraschung möglich sein. Die zuletzt fehlenden Fengler,  Korn und Obermeier sind wieder an Bord und auch Neujahrs-Neuzugang Markus Gröger kam trotz mehrjähriger Pause in seinen ersten zwei Spielen schon ordentlich in Schwung.