Pokalwochenende für den EV Aich

Am kommenden Wochenende steht das für den EV Aich das erste Pokalwochenende auf dem Programm. Im BEV-Pokal trifft die Mannschaft von Trainer Georg Herrmann auf den ERSC Ottobrunn. Dass die Ottobrunner ein äußerst unbequemer Gegner sind mussten die Aicher schon in den beiden Partien der Bezirksliga-Saison feststellen. Nachdem man sich beim Heimspiel gerade noch ins Penaltyschiessen retten konnte und sich den Zusatzpunkt sicherte (6:5 n.P.) gab es am vorvergangenen Wochenende beim Auswärtsspiel eine knappe 7:8-Niederlage. Beim EVA wird Trainer Georg Herrmann voraussichtlich mehrere Spieler der U23-Mannschaft einsetzen, die sich in diesen Partien unter Wettkampfniveau beweisen können.

Das Heimspiel findet am Freitag, 22.02. um 19:30 im Moosburger Eisstadion statt. Zum Rückspiel geht es am Sonntag um 18:45 nach Ottobrunn. Der Spielmodus sieht vor, dass es in beiden Partien einen Sieger gibt, d.h. bei Unentschieden nach regulärer Spielzeit geht es ins Penaltyschiessen. Über das Weiterkommen in die nächste Runde entscheidet das Punkt- und Torverhältnis aus beiden Spielen.

 

EV Aich gewinnt im letzten Punktspiel deutlich und beendet die Saison auf Platz 5

Ein versöhnlicher Saisonabschluss gelang den Spielern um Kapitän Stefan Urzinger mit einem 7:2 Erfolg gegen die 1b aus Bad Aibling. Auch wenn der Sieg aufgrund der deutlichen Überlegenheit und zahlreicher hundertprozentiger Chancen jederzeit zweistellig hätte ausfallen können, waren zuletzt doch alle einigermaßen zufrieden mit dem Spiel. Beide Teams tarten mit dem „letzten Aufgebot“ an, 11+2 auf Aicher Seite standen 10 Aiblinger und ein Torhüter gegenüber. Aber die wollten die Punkte nicht kampflos hergeben und lieferten den Aichern vor allem im ersten Drittel einen aufopferungsvollen Schlagabtausch.

Es dauerte bis zur 8. Minute, da nutzte Thomas Wilhelm (Alexander Neumeier/Christian Koller) die erste Überzahlsituation zum 1:0 Führungstreffer. Kurz darauf hatte Jens Trautmann den zweiten Aicher Treffer auf dem Schläger, aber er verzweifelte an diesem Abend mehrfach am Aiblinger Torhüter. Die Aicher Stürmer überließen das Mitteldrittel, wie schon in den letzten Spielen zu sehr dem Gegner, die so fast unbedrängt ins Aicher Verteidigungsdrittel eindringen konnten. So auch in der 11. Spielminute als Stölzle von den Gästen zum 1:1 ausgleichen konnte. Die Jungs von Trainer Georg Herrmann waren davon anscheinend so irritiert, dass in den nächsten Minuten so gut wie nichts mehr zusammenging. Das Resultat war der 2:1 Führungstreffer der Gäste, die zudem einige weitere hochkarätige Möglichkeiten hatten. Das war anscheinend der notwendige Weckruf, denn von da an gingen die Aicher konsequenter zu Werke. Der agile und technisch versierte Alexander Scholz düpierte seine Gegenspieler einmal mehr und konnte zum 2:2 ausgleichen. Noch vor Ende des ersten Spielabschnitts traf der unermüdlich rackernde Michael Schwarzkugler (Erl/Wilhelm) zur 3:2 Führung.

Und Schwarzkugler legte zu Beginn des zweiten Drittels gleich nochmal nach. Über Torhüter Johannes Pfafferott kam die Scheibe zu Alexander Neumeier der seinen Außenstürmer bediente und es hieß 4:2. Von den Bad Aiblingern war jetzt nicht mehr viel zu sehen. Die Aicher beherrschten die Begegnung klar. Der Torhüter der Gäste wuchs jetzt mehrfach über sich hinaus und bewahrte seine Mannschaft vor einer deutlich höheren Niederlage. In der 25. Minute war er jedoch machtlos, als Tarek Mustapha nach Zuspiel von Scholz auf 5:2 erhöhte. Mit diesem deutlichen Vorsprung ging es in die letzte Pause. Christan Koller (Florian Erl) erhöhte in der 44. Minute mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie auf 6:2 und Michael Schwarzkugler (Alexander Neumeier) krönte seine starke Leistung mit seinem dritten Treffer zum 7:2-Endstand.

Die Saison ist für die Aicher aber noch nicht zu Ende. Am kommenden Wochenende bestreiten sie die erste Runde des Bayernpokals gegen Ottobrunn. Am Freitag treffen die Mannschaften zum Hinspiel um 19:30 Uhr in der Sparkassenarena aufeinander, am Sonntag kommt es in Ottobrunn zum Rückspiel.

Ein besonderes Schmankerl erwartet die Zuschauer am 2. März, wenn es zum großen Nord-Süd-Duell gegen Bremerhaven kommt. Die Zuschauer dürfen sich bei dem Benefizspiel auf zahlreiche Schmankerl auf und neben dem Eis freuen.

 

EV Aich verliert gegen Inzell

In einer Partie, in der es eigentlich um nicht mehr viel ging, waren zwischendurch doch viel Emotionen im Spiel. Inzell hatte nach einem Ausrutscher der Gebensbacher gerade noch die Playoffs erreicht und für die Aicher stand der 5. Tabellenplatz eigentlich auch schon fest.
Dennoch fanden die Zuschauer vor allem am ersten Drittel gefallen. Ein Inzeller Fan kommentierte: „Endlich ein Spiel auf Augenhöhe. Wir hatten heuer zuhause viele Spiele bei denen wenig Spannung aufkam, da wir sie teilweise sehr klar gewonnen haben.“ Und dazu gehörte auch die Partie gegen die Aicher, die sich jetzt wiederum dafür revanchieren wollten.
Letztlich reichten den Inzellern aber knapp acht Minuten im zweiten Drittel, in denen sie aufgrund permanenter Überzahl fünf Treffer erzielten und so die Partie für sich entscheiden konnten.
Auch der erste Streich gelang den Gästen, deren Kontingentspieler Schildhabel bereits nach gut zwei Minuten die Führung erzielte. Die Aicher ließen sich aber davon nicht beeindrucken und kamen ihrerseits zu besten Chancen. Florian Erl und kurz darauf Tarek Mustapha scheiterten nur knapp. Inzell blieb aber immer brandgefährlich und kam mit schnellen Kontern über ihre Außenstürmer ins Aicher Drittel. In der 10. Minute scheiterte Michael Schwarzkugler noch mit einem Alleingang. Kurz darauf ließ er den Gästetorhüter aber alt aussehen und erzielte mit einem platzierten Schuss von der halblinken Position den mehr als verdienten Ausgleich (Wilhelm/C. Koller). Den Führungstreffer verpasste Alexander Neumeier in der 16. Minute und im direkten Gegenzug traf Inzell nach einem Konter durch Schildhabel zum 1:2 für die Gäste
Aber auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts waren die Aicher die spielbestimmende Mannschaft und hatten aussichtsreiche Chancen durch Wilhelm und C. Koller. Tarek Mustapha (Korn/Scholz) war es aber dann, der den längst fälligen Ausgleichstreffer zum 2:2 erzielte. Beste Chancen von Jarczyk und Maier zur Aicher Führung blieben ungenutzt.
Was nun folgte, waren eben diese knapp acht Minuten in denen die Aicher mit permanenter Unterzahl, teilweise drei gegen fünf Spieler, auf dem Eis standen. Und dass die Inzeller das Überzahlspiel bestens beherrschen muss man neidlos anerkennen. Sie ließen Scheibe und Gegner laufen und erzielten die Tore im Minutentakt. Von der 31. bis 38. Minute zogen sie auf 7:2 davon. Die Inzeller hatten im Übrigen bis dahin keine einzige Strafzeit, obwohl einige Situationen ganz klar einer solchen bedurft hätten.
Bei den Aichern blieb jedoch nichts ungeahndet. Und ob ein verbaler Ausrutscher (2+2+10+Spieldauer gegen Daniel Korn) im Eifer des Gefechts deutlich härter geahndet werden sollte als so manch grobes Foul mit Verletzungsfolgen, ist nicht nur für die Zuschauer nicht nachvollziehbar. Eine große Strafe gegen den Inzeller wegen versuchten Schlittschuhtritts wäre in dieser Situation auch nicht abwegig gewesen.
Aber die Entscheidungen waren gefallen und die Inzeller nutzen das eiskalt aus. Somit war die Partie vorzeitig entschieden.
Im letzten Spielabschnitt lief es dann wieder wie im ersten die Aicher waren mindestens ebenbürtig und konnten so manche Schwäche in der Inzeller Hintermannschaft aufdecken. Gleich zu Beginn verkürzte Thomas Wilhelm (Schwarzkugler) auf 3:7. Erneut in Überzahl erhöhte die Mannschaft aus der Eisschnelllauf Metropole auf 3:8.
Die Partie war zwar nicht mehr zu drehen, aber mit zwei weiteren Treffern durch Jarczyk (Scholz) und Schwarzkugler (Neumeier/Scholz) konnten die Aicher auf 5:8 verkürzen.
Die Inzeller treffen nun wie der EV Aich im letzten Jahr im Viertelfinale auf den EHC Bayreuth. Deshalb war auch ein Bayreuther Zaungast unter den Zuschauern, der die Partie komplett filmte.