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Aich gegen Augsburg

17.11.2023. Am morgigen Samstag, 18. November erwartet der EV Aich um 17:15 Uhr die Woodstocks Augsburg zum dritten Heimspiel der Saison in der heimischen Clariant Arena.

Die Augsburger haben bereits fünf Spiele in der laufenden Spielzeit absolviert und konnten dabei zwei Siege und drei Niederlagen verbuchen. Zuhause wurden zwei klare Siege (5:2 gegen Dorfen und 6:1 gegen Fürstenfeldbruck) eingefahren, während es auswärts bislang nichts zu holen gab. Gegen Gebensbach (3:9), Freising (4:8) und Dorfen (2:7) setzte es herbe Schlappen.

Das soll nach dem Geschmack der Aicher auch möglichst so bleiben. Letzte Saison konnte der EVA das Eis zweimal als Sieger verlassen (4:1 zuhause und 7:5 auswärts). Beide Partien waren aber bis zum Ende eine enge Kiste. Das Klassement in der Liga ist eng, denn hinter den verlustpunktfreien Gebensbachern mit 12 Zählern folgen Freising mit 8 Punkten und dann Dorfen, Aich, Augsburg und Dachau mit je 6 Punkten auf den Rängen.

Für den EV Aich gilt es nach zwei Niederlagen hintereinander schnellstmöglich wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren, um weiterhin an den Playoff-Plätzen dranzubleiben. Nach den zuletzt enttäuschenden Auftritten stellte Trainer Georg Herrmann diese Woche seine Formationen neu zusammen und setzte auch im Training Schwerpunkte auf zuletzt abhanden gekommene Tugenden.

Bis auf Philipp Heiles, der mit einer Schulterverletzung noch mehrere Wochen fehlen wird und die aufgrund einer Erkrankung noch fraglichen Weinberger und Mustapha stehen für die Partie voraussichtlich alle Mann zur Verfügung.

Beim EV Aich ist der Wurm drin

In Aich wird derzeit von der örtlichen Theatergruppe das Stück „Do is da Wurm drin“ aufgeführt. Das scheint derzeit auch bei den Aicher Eishacklern der Fall zu sein. Nach der Niederlage gegen Gebensbach mussten sie auch zuhause gegen München eine 4:6-Schlappe einstecken.

Dabei begann alles sehr vielversprechend an. Bereits nach 22 Sekunden überrannte der EVA die gegnerische Abwehr, Sebastian Lachner bediente Philipp Pechlaner und es stand 1:0. Die Schützlinge von Georg Herrmann hatten in der Folge das Spiel im Griff und kamen zu weiteren Chancen. Im Laufe der Begegnung fanden die Luchse aber besser ins Spiel und konnten in der 10. Spielminute etwas überraschend zum 1:1 ausgleichen.

Im zweiten Drittel legten die Gäste einen Blitzstart hin und trafen bereits nach 18 Sekunden zum 2:1 Führungstreffer. Aber noch in derselben Minute hatte Andreas Koller (Stefan Urzinger) die richtige Antwort parat und glich postwendend zum 2:2 aus. Auf beiden Seiten wurde um jeden Zentimeter gekämpft, was jede Menge Strafzeiten nach sich zog. In der 28. Minute nutzten die Münchner eine doppelte Überzahl zum erneuten Führungstreffer und legten keine Minute später zum 2:4 nach.

Dass auch die Aicher Überzahl spielen können bewies Lars Bernhardt. Mit zwei Treffer in Folge und unterstützt von Tobias Fengler und Max Retzer schoss er seine Farben zum 4:4-Ausgleich.

Im letzten Spielabschnitt war bis zur 57. Spielminute nichts Zählbares zu verbuchen. Die Aicher hatten mehrfach Chancen, in Führung zu gehen und spielten sich immer wieder im gegnerischen Drittel fest. In so einer Situation nutzten die Landeshauptstädter einen Konter und kamen zum erneuten Führungstreffer. Der Aicher Coach setzte jetzt alles auf eine Karte und nahm seinen Torhüter vom Eis. Einen Fehler an der eigenen blauen Linie nutzte der Münchner Stürmer Treichl und traf zum entscheidenden sechsten Münchner Treffer ins verwaiste Aicher Tor.

Als nächstes haben die Aicher am kommenden Samstag um 17:15 Uhr die Woodstocks Augsburg zu Gast.

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Heimspiel gegen München

Am Samstag erwartet der EV Aich um 17:15 Uhr die Luchse vom Münchner EK zum zweiten Heimspiel der Saison in der heimischen Clariant Arena.

Beide Teams duellieren sich mittlerweile seit über zwanzig  Jahren in der Bezirksliga. Der MEK trat in der Saison 2001/02 erstmals in der Bayerischen Bezirksliga an und ist damit der älteste Münchner Verein im Spielbetrieb. Angesichts der wechselvollen Geschichte des Eishockeys der Landeshauptstadt mit zahlreichen klangvollen Namen (EHC 70, Hedos, Barons, HC98, später EHC und dann Red Bull) ein durchaus bemerkenswerter Erfolg. Zwischendurch spielte der MEK sogar einige Jahre in der Landesliga, ehe man sich aufgrund des finanziellen Aufwands zur Saison 2010/11 freiwillig wieder in die Bezirksliga zurückzog.

Die Münchner absolvierten heuer sechs Testspiele (zwei Siege, vier Niederlagen), starteten aber erst vergangenes Wochenende in den Ligabetrieb. Nachdem sie zur letzten Saison aus der Olympia-Eisstadion ausziehen mussten bestreiten sie seitdem ihre Spiele im Westpark. In der offenen Arena ist die Saisonvorbereitung deutlich erschwert, zudem wurde aufgrund der warmen Witterung die Eisbereitung um eine Woche nach hinten verschoben.

Dem mussten die Luchse im ersten Saisonspiel Tribut zollen. Beim EC Pfaffenhofen 1b reichte es nach 60 Minuten nur zu einem 2:2, im anschließenden Penaltyschießen zog der MEK den Kürzeren und musste sich mit einem Punkt begnügen. Ein etwas enttäuschender Start aus Münchner Sicht, die aufgrund einiger vielversprechender Neuzugänge heuer in der oberen Tabellenhälfte mitmischen wollen.

Letzte Saison gewann der EVA das erste Duell in München bei herrlichem Schneetreiben mit 5:1, im Rückspiel zitterten sich die Aicher zu einem knappen 4:3-Heimsieg.

Auch die Aicher haben ein gebrauchtes Wochenende hinter sich. Im Derby gegen den ESV Gebensbach musste der EVA eine bittere 2:6-Niederlage hinnehmen. Es gilt also für die Schützlinge von Trainer Georg Herrmann, schnell wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.

Wieder mit dabei ist der Südtiroler Philipp Pechlaner, der gegen Gebensbach wegen einer Verletzung pausieren musste. Fehlen wird dagegen Philipp Heiles, der sich in dem Spiel eine Schultereckgelenksprengung zuzog. Hinter Mustapha, Mühlbauer und Weinberger steht verletzungs- bzw. krankheitsbedingt noch ein Fragezeichen, ansonsten kann der Coach voraussichtlich auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.