Doppelwochenende für die Aicher Eishackler

Zum letzten Heimspiel der Saison wartet ein besonderes Schmankerl auf den EV Aich, wenn am Sonntag um 17.15 Uhr der ESV Gebensbach in der Clariant Arena zu Gast ist. Seit nunmehr 40 Jahren stehen sich beide Teams im Ligabetrieb gegenüber und lieferten sich schon so manche denkwürdige Schlacht. Unvergessen bleibt dabei sicherlich das Spiel aus der Saison 2013/14 als die Aicher zwei Minuten vor Schluss noch 5:7 zurück lagen und in der letzten Sekunde den 8:7-Siegtreffer erzielten. Auch das Hinspiel in dieser Saison war eine enge Partie und der Stachel saß bei den Gebensbachern nach der knappen 5:3-Niederlage tief.

Seit Jahren versuchen die Gebensbacher auf den Playoff-Zug aufzuspringen, konnten ihr spielerisches Potential aber nicht konstant über eine ganze Saison hinweg abrufen. Letztes Jahr hätte es dann fast geklappt, am Ende fehlte ein Sieg und so musste man sich mit dem dritten Platz begnügen. Aktuell rangieren die Gebensbacher einen Punkt hinter den Aichern auf dem sechsten Tabellenplatz. Die Partie verspricht also wieder ordentlich Brisanz, denn der Sieger der Partie wird am Ende voraussichtlich die Nase vorn haben.

Für die Aicher wird die Aufgabe doppelt schwer, denn während die Gebensbacher ausgeruht in Partie gehen können, müssen Aicher am Freitag beim EV Berchtesgaden antreten. Die Auswärtsspiele bei den Gebirglern sind für alle Mannschaften unangenehm zu spielen. Obwohl Berchtesgaden mit nur drei Siegen aus 13 Spielen auf dem 7. Platz steht, konnten sie vor allem gegen die Topmannschaften immer gute Leistungen abliefern und werden sicherlich versuchen, sich für die deutliche 11:3-Niederlage aus dem Hinspiel zu revanchieren.

Abfahrt am Eisstadion ist um 15 Uhr, für Fans besteht Mitfahrgelegenheit.

 

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EV Aich macht’s nochmal spannend

Die Ansage von EVA-Trainer Georg Herrmann vor dem Spiel war klar und deutlich: „Wir revanchieren uns heute für die Hinspielniederlage!“ und dafür standen ihm endlich auch wieder genügend Spieler zur Verfügung. Holzkirchen reiste mit 20+2 an und wollte nach dem verpassten Saisonziel Playoffs zumindest noch den 3. Platz ins Visier nehmen.

Die Zuschauerränge waren wegen dem zeitgleich stattfindenden Faschingsball in Aich zwar nur spärlich besetzt, aber alle die gekommen waren, bekamen für das Eintrittsgeld ein Eishockey-Spektakel mit 14 Toren und Spannung bis zum Schluss geboten. Wesentlichen Anteil daran hatte vor allem die Heimmannschaft, denn trotz einer zwischenzeitlichen 6:2- und 7:3- Führung wurde es am Ende nochmal richtig brenzlig. Der EVA war zwar über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, verpasste aber vor allem im letzten Drittel durch eigene Fehler und mangelnde Chancenverwertung eine frühzeitige Entscheidung.

Wie so oft in dieser Saison verschliefen die Aicher den Beginn und lagen schnell mit 0:1 in Rückstand. Die passende Antwort hatte kurz darauf Kapitän Stefan Urzinger (Bichlmeier) mit einem platzierten Schuß ins Kreuzeck zum 1:1-Ausgleich. Wenig später dann die Führung zum 2:1 durch Ladislav Marek (Schwarzkugler, Weber), der zuerst zwei Gegenspieler und dann den Torwart alt aussehen ließ.

Einen gefährlichen Schuss von Spornraft fischte der Gästetorhüter gekonnt mit der Fanghand raus. Aber auch der Aicher Torhüter Johannes Pfafferott konnte sich in dieser Phase gleich mehrfach auszeichnen und verhinderte reaktionsschnell den Ausgleich.

Als in der 11. Spielminute ein Gästespieler auf die Strafbank musste, war Andreas Koller (Schwarzkugler, C. Koller) zur Stelle und traf zum 3:1. Die Gäste ließen sich davon nicht beeindrucken und kamen in der 16. Minute zum 3:2 Anschlusstreffer durch Dengler. In der Folge hatten die Aicher eine doppelte Überzahl, weil gleich zwei Holzkirchner auf der Strafbank saßen. Trotz bester Chancen von Scholz und Marek wollte aber kein Treffer fallen. Sieben Sekunden vor Ende des ersten Spieldrittels gelang dann aber Andreas Koller (Weber, Marek) das 4:2.

Trotz Unterzahl – ein Aicher saß noch auf der Strafbank – erzielte Michael Schwarzkugler (Gilg) in der 21. Minute  das 5:2. Nach dem Treffer zum 6:2 durch Danny Weber (Marek, A. Koller) in der 32. Spielminute schien die Messe gelesen, aber die Gäste konnten erneut auf 6:3 verkürzen. In der gleichen Minute stellte Marco Maier mit einem kuriosen Treffer den alten 4-Tore-Abstand wieder her. Aber noch vor Drittelende kamen die Holzkirchner nach einem Aicher Abspielfehler auf 7:4 heran.

Im letzten Drittel hätten die Aicher schon frühzeitig alles klar machen können. Beste Chancen wurden nicht verwertet und das sollte sich rächen. Mit einem Doppelschlag kamen die Oberländer in der 57. und 59. Minute auf 7:6 heran und dann wurde es nochmal richtig spannend. Knapp eine Minute vor Schluss musste EVA-Kapitän Urzinger einen Fehler seiner Mitspieler ausbügeln und konnte den einschussbereiten Gästestürmer nur noch durch ein Foul am Ausgleich hindern. Es folgte eine Auszeit der Holzkirchner, die auch gleichzeitig ihren Torhüter vom Eis nahmen. Trotz der doppelten Unterzahl ließen sich die Aicher aber nicht mehr in Bedrängnis bringen. Im Gegenteil, Ladislav Marek schnappte sich nach dem Bully im eigenen Drittel den Puck und steuerte alleine auf das leere gegnerische Tor zu. Mit dem 8:6 in der 60. Spielminute war die Partie endgültig zugunsten der Aicher entschieden.

Durch den Sieg konnten die Aicher an Gebensbach vorbeiziehen und belegen jetzt den 5. Tabellenplatz. Damit stehen in dieser Saison noch drei Spiele auf dem Programm. Zweimal muss der EVA auswärts ran (31.01. in Berchtesgaden und 08.02. in Dorfen), dazwischen steht das letzte Heimspiel gegen Gebensbach (So, 02.02.) an

EV Aich – ESC Holzkirchen 8:6 (4:2/3:2/1:2)
Strafzeiten: Aich 16, Holzkirchen 12

Als nächstes erwartet die Aicher ein  Doppelwochenende. Am Freitag geht’s nach Berchtesgaden und am Sonntag ist Gebensbach zu Gast. Abfahrt nach Berchtesgaden ist um 15:00 Uhr am Eisstadion. Für Fans besteht Mitfahrgelegenheit.

 

 

 

 

Deutliche Niederlage gegen den Tabellenführer

Mit einem klaren 8:0 Erfolg gegen den EV Aich konnte die 1b des Bayernligisten Waldkraiburg Ihre Ambitionen für die Playoffs  eindrucksvoll untermauern. Ein Sieg war für die Löwen wichtig, da die ersten beiden Plätze derzeit hart umkämpft sind. Entsprechend motiviert gingen sie in die Partie und haben sich von Beginn an sowohl spielerisch als auch kämpferisch als die bessere Mannschaft präsentiert.

Dazu gelang ihnen auch noch ein Bilderbuchstart. Im eigenen Drittel verloren die Aicher auf dem noch nassen Eis die Scheibe und Hagemeister erzielte nach 48 Sekunden den Führungstreffer für die Gäste. Von dieser frühen Führung beflügelt haben sie sich weitere Chancen erarbeitet und in der 7. Minute auf 2:0 erhöht. Zwischenzeitlich kamen auch die Aicher zu Möglichkeiten, scheiterten aber das ein ums andere Mal am hervorragend disponierten Birk im Tor der Gäste, der nach 30 Minuten für Lode aus der Bayernligamannschaft der Gäste Platz machte und ebenso eine fehlerfrei Partie ablieferte.

Etwas früher tauschten die Aicher den Torhüter. Johannes Pfafferott verlies nach dem zwischenzeitlichen 0:4 sein Tor, so dass ab dem zweiten Drittel Marco Krojer das Aicher Gehäuse hütete. Obwohl die Aicher im zweiten Drittel besser ins Spiel kamen wollte ihnen kein Treffer gelingen. Trotz bester Chancen durch Franz Spornraft (frei vor dem gegnerischen Torhüter) und Andreas Koller (Pfostenschuss) stand weiterhin die Null für die Aicher auf der Anzeigentafel.

Und auch im letzten Drittel konnten die Gastgeber ihre Chancen nicht verwerten. Gleich zu Beginn  Alleingänge von Jens Trautmann und Ladislav Marek, die aber jeweils am gegnerischen Goalie scheiterten. Nach dem 5. Treffer im Mittelabschnitt legten die Gäste mit drei weiteren Treffern im letzten Drittel innerhalb von 3 Minuten nach und erhöhten zum 8:0-Endstand.

Nach dem spielfreien Wochenende empfängt der EV Aich am nächsten Samstag, den 25. Januar um 17:15 Uhr den ESC Holzkirchen in der heimischen  Clariant Arena.