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EV Aich im BEV-Pokal gefordert

Nachdem das Playoff-Aus im Viertelfinale gegen Ingolstadt mittlerweile etwas verdaut ist, geht es am kommenden Wochenende für den EV Aich im BEV-Pokal weiter. Die erste Runde im Pokal fand wegen der zeitgleich laufenden Playoffs noch ohne Aicher Beteiligung statt, im Viertelfinale trifft die Truppe von Trainer Herrmann auf den EV Fürstenfeldbruck 1b. Das Hinspiel findet am Freitag, 24.02. um 20:00 Uhr in der Fürstenfeldbrucker Freiluftarena statt. Zum Rückspiel kommt es am Sonntag,  26.02. um 17:15 in der heimischen Sparkassenarena. Gespielt wird im Modus „best-of-two“, das heißt mit Hin- und Rückspiel wie auch im Fußball üblich.

Auf den Gegner darf man gespannt sein. Die FFB’ler belegten zwar in der Bezirksliga Gruppe 3 den letzten Tabellenplatz, da aber deren Landesliga-Truppe bereits in der ersten Runde aus dem Pokal ausgeschieden ist kann es durchaus sein, dass die 1b entsprechend verstärkt wird. Der EVA will aber auf jeden Fall ins Halbfinale einziehen.

 

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EV Aich verliert auch das Rückspiel gegen Ingolstadt – knappe 3:4 Niederlage im zweiten Playoff-Spiel

Die Playoff-Bärte sind ab bei den Spielern des EV Aich. Nach einem ungeschriebenen Gesetz rasieren sich Eishockeyspieler nicht, solange sie im Playoff-Modus um Meisterschaft oder Aufstieg spielen. Zumindest in dieser Saison ist der Zug für den EV Aich abgefahren.

In einem hochklassigen und bis zuletzt spannenden Playoff-Viertelfinale mussten sich die Spieler von Trainer Georg Herrmann nach 60 Minuten ganz knapp geschlagen geben.
Der Mannschaft war von der ersten Sekunde an anzumerken, dass sie die Hinspielniederlage ausgleichen wollte, um im dritten Spiel das Halbfinale zu erreichen.
Im Gegensatz zum Freitagsspiel haben die Aicher ihren Gegner von Anfang an unter Druck gesetzt. Bereits nach 13 Sekunden gab es die erste Chance, als Jens Trautmann allein aufs gegnerische Tor zusteuerte. Der Goalie der Gäste präsentierte sich allerdings am Sonntagabend in Bestform und verhinderte den frühen Rückstand. Das Gleiche kurz darauf, als Tom Pollner die Chance zur Führung hatte. Mit einem Spieler weniger auf dem Eis musste man dann allerdings den Führungstreffer der Ingolstädter hinnehmen. Die Aicher ließen sich aber davon nicht beeindrucken und beherrschten weiterhin die Begegnung. Unterstützt von den zahlreichen Fans hatten sie mehrfach die Möglichkeit zum Ausgleich. Kurz vor Ende des ersten Drittels dann eine unschöne Szene der Ingolstädter: nach einem üblen Check gegen Christian Koller war für ihn die Partie mit einer schweren Gehirnerschütterung beendet. Übrigens nach einer Spieldauer- und Matchstrafe im ersten Spiel bereits die dritte große Strafe für Ingolstadt. Mit einem 0:1 Rückstand ging es zum Pausentee.
Im zweiten Drittel waren nur sieben Sekunden vergangen, als Matt Puntureri nach einem Zuspiel von Andreas Koller vor dem Ingolstädter Tor auftauchte und zum 1:1 ausgleichen konnte. Kurz darauf wieder Ingolstadt, ein klarer Stockstich hätte erneut zum Ausschluss führen müssen, wurde von den Schiedsrichtern aber übersehen.
Die Aicher waren in Überzahl und drängten auf den Führungstreffer, als die Gäste einen Konter zum 1:2 nutzten. Auch davon ließen sich die Mannen um Kapitän Robert Pell nicht beeindrucken und glichen in der 23. Spielminute durch Alexander Neumeier (Andreas Koller/Alexander Scholz) erneut aus.
Die Begegnung war im weiteren Verlauf des Mitteldrittels ausgeglichen und den Zuschauern wurde ein spannendes und schnelles Spiel geboten. In der 36. Minute gingen die Gäste dann erneut durch einen Treffer von Florian Szwajda mit 3:2 in Führung, was gleichzeitig der Stand nach dem zweiten Drittel war.
Der letzte Spielabschnitt war dann nichts für schwache Nerven. In der 41. Spielminute glich Matt Puntureri zum 3:3 aus und die Aicher hatten mehrfach die Chance zum Führungstreffer, scheiterten aber wie so oft am gegnerischen Goalie.
Durch die offensive Spielweise der Herrmann-Truppe ergaben sich auch immer wieder gefährliche Konter der Gäste. In der 43. Spielminute rettete Alexander Winklmaier im Aicher Tor gegen einen allein anstürmenden Ingolstädter.
Kurz darauf war er aber dann machtlos, als nach einem leichtfertigen Aicher Scheibenverlust die Ingolstädter erneut in Überzahl in Führung gingen.
Bis zuletzt versuchten die Aicher alles und nahmen knapp zwei Minuten vor Schluss ihren Torhüter vom Eis. Mit einem Mann mehr schnürten sie die Gäste in ihrem Drittel ein und Sekunden vor dem Abpfiff hatte Matt Puntureri noch einmal die Chance zum Ausgleich.
Den Gästen gelang es aber, den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten. Sie ziehen nun ins Halbfinale ein und haben den EHC Klostersee als nächsten Gegner.
Der Aicher Coach hat seiner Mannschaft nach dem Spiel trotz der Niederlage gratuliert.
Sowohl in dieser Partie als auch über die ganze Saison hinweg haben die Spieler nach seinen Worten guten Eishockeysport, aber auch Charakter und Zusammenhalt gezeigt.
Für den EV Aich ist die Saison trotz des Ausscheidens aus den Playoffs aber noch nicht beendet. In dem vom Bayerischen Eissport Verband organisierten Bayernkrug können Mannschaften aus der Bayern-, Landes- und Bezirksliga um die Trophäe kämpfen. Gegner und Termine werden dem EV Aich in Kürze mitgeteilt.

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EV Aich unterliegt im ersten Playoff gegen Ingolstadt 1b

Trotz sieben geschossener Tore ging der EV Aich am Freitag als Verlierer in der Saturnarena vom Eis.

Obwohl das Ergebnis zum Schluss eindeutig war, blieb es lange Zeit spannend, denn immer wieder konnte ein Rückstand aufgeholt bzw. ausgeglichen werden.

Die zahlreichen mitgereisten Fans – von der Dorfgemeinschaft wurde extra ein Fanbus organisiert – peitschten ihre Mannschaft immer wieder voran und waren trotz der Niederlage mit der Leistung der Herrmann-Truppe sehr zufrieden. Sollte es zu einem dritten Aufeinandertreffen kommen, wurde die gemeinsame Fahrt wieder abgemacht.

Im ersten Drittel sah es aber noch nicht nach einem ausgeglichenen Spiel aus.

Die Ingolstädter waren sowohl läuferisch als auch kämpferisch überlegen. Mehrere 100 %ige Torchancen wurden leichtfertig vergeben oder waren Beute von Konstantin Mayer im Aich Tor. Mit einem 0:2 Rückstand ging es in die erste Drittelpause.

Christian Multrus leitete mit seinem Treffer nach Vorarbeit von Tom Pollner und Max Kaltenegger in der 23. Minute die Wende ein und brachte seine Mannschaft zurück ins Spiel. Kurz darauf der Ausgleich durch Herbert Jarczyk (Matt Puntureri/Daniel Korn). Den erneuten Führungstreffer der Ingolstädter konnte Matt Puntureri nach Vorarbeit von Christian Koller praktisch im Gegenzug ausgleichen. Aber die Freude währte nicht lange, denn die Gastgeber gingen in derselben Minute erneut mit 4:3 in Führung. Matt Puntureri konnte kurz darauf einen Alleingang nicht verwerten.

In erneuter zahlenmäßiger Überlegenheit konnten die Ingolstädter auf 5:3 erhöhen.

Jens Trautmann (Robert Pell/Alexander Scholz) schaffte noch vor der zweiten Pause den Anschlusstreffer zum 5:4.

Als in der 38. Minute ein regulärer Treffer von Alexander Scholz  nicht gegeben wurde, kochten die Aicher Fans, auch wegen der sonst sehr einseitigen Schiedsrichterleistung. Die Unparteiischen haben daraufhin das zweite Drittel vorzeitig abgepfiffen um die Gemüter wieder zu beruhigen.

Robert Pell hatte gleich zu Beginn des dritten Drittels nach einem Fehler in der Ingolstädter Abwehr einen Treffer auf dem Schläger, scheiterte aber am Torhüter der Gastgeber.

Einmal mehr konnte sich Matt Puntureri durchsetzen, so dass Daniel Korn zum 6:7 nur noch abstauben musste.

Einen Wechselfehler in der Aicher Verteidigung nutzte der ehemalige Zweitligaspieler der Gastgeber Markus Welz zum 8:6.

Die Aicher drängten weiter und mussten in dieser Phase einige Konter zulassen, die die Ingolstädter eiskalt nutzten. Sie erhöhten bis zur 53. Minute auf 10:6 und obwohl Herbert Jarczyk (Matt Puntureri/Tom Pollner) noch einmal auf 10:7 verkürzen konnte war dies die Vorentscheidung. Als die Gastgeber in der 58. Minute dann auch noch einen Penalty zugesprochen bekamen war die Begegnung endgültig gelaufen.

Zwischenzeitlich stand Alexander Winklmaier im Aicher Tor, der gegen den perfekt geschossenen Penalty keine Abwehrchance hatte.