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Pokalaus gegen Ottobrunn

EV Aich verliert Rückspiel gegen Ottobrunn mit 1:5

Ein gutes Drittel hat nicht gereicht, um im Bayernpokal eine Runde weiter zu kommen. Nach dem 3:2 Heimsieg standen die Chancen nicht schlecht, das Halbfinale zu erreichen. Vor allem im ersten Drittel hätten die Schützlinge von Trainer Georg Hermann bereits alles klarmachen können. Die Aicher begannen druckvoll und hatten in der ersten Minute durch Daniel Korn und Alexander Scholz beste Chancen. Johannes Pfafferott im Aicher Tor war ein sicherer Rückhalt und verhinderte wenig später den Ottobrunner Führungstreffer. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels bestimmten wieder die Aicher das Spielgeschehen. Lorenz Leuchter und kurz darauf Felix Daffner tauchten gefährlich vor dem Ottobrunner Tor auf. Die beste Chance hatte dann Christoph Schwenk, als er nach einem Konter am Pfosten scheiterte. Der Pfosten stand den Aichern in dieser Begegnung mehrfach im Weg. Vor allem Alexander Scholz war hier der Pechvogel. Insgesamt dreimal klingelte er am gegnerischen Tor an. Ein Treffer wollte ihm aber nicht gelingen.

Das erledigte Daniel Korn in der 24. Minute. Im Laufduell setzte er sich durch und überlistete den gegnerischen Torhüter zum 1:0 aus Aicher Sicht. Trotz guter Chancen auf der Ottobrunner Seite konnten die Gastgeber den Aicher Torhüter nicht überwinden. In der 27. Minute war er aber dann machtlos. Huber vom ERSC traf perfekt ins Kreuzeck. Die Aicher verloren jetzt zunehmend den Faden, die Gastgeber waren fortan die spielbestimmende Mannschaft und erhöhten mit zwei weiteren Treffern auf 3:1.

Die beste Chance zum Anschlusstreffer hatten Scholz und Schwarzkugler als sie in der 38. Minute allein auf den gegnerischen Torhüter zuliefen, der konnte aber seinen Kasten sauber halten. Im letzten Drittel war dann die Luft bei den nur mit 11 Feldspielern angetretenen Aichern raus, so dass die Ottobrunner auf 5:1 davonziehen konnten. Alles in allem ein verdienter Sieg der Gastgeber, die somit im Bayernpokal eine Runde weiter gekommen sind.

Für die Aicher ist die offizielle Spielsaison nun endgültig vorbei und sie können sich voll und ganz auf das Benefizspiel am Samstag gegen den REV Bremerhaven konzentrieren.

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Benefizspiel in Bayern – REV auf Reisen

Die Nordseezeitung Bremerhaven berichtet über unser Benefizspiel.

BREMERHAVEN. Salzgitter, Harsefeld und Hannover – das sind normalerweise die Ziele, wenn die Eishockey-Amateure des REV Bremerhaven in der Landesliga auf Auswärtsfahrt gehen. Am 2. März dagegen steht eine richtig große Reise an. Das Ziel: Bayern. Genauer gesagt Moosburg, eine kleine Stadt etwas außerhalb von München. Dort treten die Bremerhavener zu einem Benefizspiel beim EV Aich an.

Hintergrund dieser ungewöhnlichen Begegnung ist eine alte Freundschaft. Die verbindet Michael Schwarzkugler und Sven Tilgner. Der gebürtige Moosburger Schwarzkugler spielte in der Saison 2009/10 bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven in der Zweiten Liga, bevor er aus beruflichen Gründen zurück in die Heimat ging. Dort spielt der heute 30-jährige beim EV Aich in der Bezirksliga. Tilgner spielt beim REV Bremerhaven in der Landesliga-Mannschaft. „Der Kontakt zwischen uns ist nie abgerissen. Wir sind gute Freunde und treffen uns regelmäßig. Irgendwann haben wir gesagt, wir wollen noch einmal gegeneinander spielen. Wir haben nie eine Gelegenheit gefunden – bis die Idee mit dem Benefizspiel kam“, erzählt der 41-Jährige.

Schwarzkugler schob die Geschichte in Moosburg an. Tilgners Mannschaftskameraden beim REV waren von der Idee ebenfalls begeistert. So nahm die Sache ihren Lauf. Am Sonnabend, 2. März um 17.15 Uhr steigt das Benefizspiel. Schwarzkugler und Tilgner hoffen auf ein volles Stadion. Beide rühren kräftig die Werbetrommel. Tilgner setzt auf die bekannt reisefreudigen Fans der Fischtown Pinguins. Die Profis spielen in der DEL am 3. März in München. Er hofft, dass viele Fans die Fahrt mit einem Ausflug nach Moosburg verbinden.

Fünf Euro kostet der Eintritt, das Geld geht an das BRK Moosburg und den Kindergarten Moosschlössl in Aich. Das Spiel wird zudem per Internet-Livestream auf sprade.tv übertragen. „Auch diese Einnahmen werden komplett gespendet“, sagt Tilgner.

Der 41-Jährige und seine Kollegen vom REV verbinden das Spiel mit einer Mannschaftsfahrt. „Es fahren praktisch alle mit, wir haben drei komplette Reihen und fünf Betreuer dabei“, erzählt der Verteidiger. Die Bremerhavener müssen nur die Flüge nach München bezahlen. Für die Unterkunft sorgen die Gastgeber vom EV Aich. Am Tag vor dem Spiel haben die Bremerhavener einen Ausflug in die Therme Erding geplant. „Wellness“ erzählt Tilgner. Nach dem Spiel geht es dann vermutlich etwas ausgelassener zu. „Ein Wirt in Moosburg hat uns schon zu einer Faschingsparty eingeladen. Ich bin sicher, das wird lustig“, sagt Tilgner. Das Wochenende endet für die REV-Amateure standesgemäß mit Eishockey. Am Sonntag schauen sie sich vor dem Rückflug noch gemeinsam das Spiel der Pinguins in München an.

Ex-Pinguin Michael Schwarzkugler (links) und REV-Spieler Sven Tilgner sind dicke Freunde. Am 2. März treffen sie in Schwarzkuglers Heimatstadt Moosburg in einem Benefizspiel aufeinander (Foto: privat)