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Das letzte Spiel des Jahres endete für den EV Aich vorzeitig

32 Minuten und 55 Sekunden waren am zweiten Weihnachtsfeiertag in der Sparkassenarena gespielt, da musste die Begegnung zwischen dem EV Aich und dem ESV Gebensbach beim Stand von 4:1 vorzeitig abgebrochen werden.

Der Grund: Der einzige Torhüter der Gebensbacher, Martin Lainer hatte sich verletzt und konnte nicht weiterspielen. Das Schiri-Duo Markus Rische und Alexander Karl musste die Partie abbrechen, da von den Verantwortlichen des ESV die im Regelwerk vorgesehen Möglichkeiten, einen Feldspieler als Torhüter umzuziehen oder mit 6 Feldspielern das Spiel zu beenden, aus nachvollziehbaren Gründen abgelehnt wurden.

Die Partie wurde vom Bayerischen Eissportverband zwischenzeitlich mit 3 Punkten und 5:0 Toren für den EV Aich gewertet.

Nahezu komplett konnten die Aicher gegen die ersatzgeschwächten Gäste antreten.

Dies haben die Schützlinge von Coach Herrmann genutzt und die Gebensbacher von Anfang an unter Druck gesetzt.

4:05 Spielminuten waren gespielt, da erzielte Tom Pollner nach schöner Vorarbeit von Daniel Korn und Andreas Schmid den 1:0 Führungstreffer. In der Folge sahen die zahlreichen Zuschauer weitere hochkarätige Chancen für Aich, die aber allesamt vom Gästetorhüter zunichte gemacht wurden.

Die erste Strafzeit dieser Partie gegen Aich nutzten die Gäste prompt zum Ausgleich (9. Min. R. Mayer / S. Demcenko). In der 19. Min. gelang Aich innerhalb von 16 Sekunden ein Doppelschlag durch Thomas Pollner (Tarek Mustafa) und Matthew Puntureri (Herbert Jarczyk, Andreas Koller).

Nach Wiederbeginn wurde die Partie einseitig. Eine Unterzahl überstand der ESV dank spektakulärer Lainer-Paraden. Kaum komplett kassierte man das 1:4 durch Robert Pell  (26. / Daniel Korn). Als in der 30. Spielminute ein Gebensbacher Spieler mehrfach auf den Aicher Torhüter Konstantin Mayer massiv zuging, obwohl dieser die Scheibe bereits sicher hatte, verteidigte Andreas Koller seinen Torhüter, was ihm, nach einer mehr als zweifelhaften Verletzung seines Kontrahenten, eine „5 plus Spieldauer“ einbrachte. Dies bedeutet, dass Andreas Koller die nächste Begegnung der beiden Teams nur von der Tribüne aus verfolgen kann. Kurz darauf war dann Schluss, da sich der Gebensbacher Torhüter, aus einer Drehung heraus verletzte, so dass er nicht mehr weiterspielen konnte.

In dem bis dahin keinesfalls überharten Nachbarduell wurden folgende Strafzeiten vergeben. Aich: 11 + 10 + 20 Strafminuten; Gebensbach 12

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Brisantes Duell gegen den ESV Gebensbach am zweiten Weihnachtsfeiertag

Am zweiten Weihnachtsfeiertag steht für die Aicher Eishackler ein harter Brocken auf dem Spielplan. Um 17:15 treffen die Schützlinge von Trainer Georg Hermann im Heimspiel auf den ESV Gebensbach. Angesichts der Tabellensituation und des anstehenden Restprogramms verspricht diese Partie ordentliche Brisanz.

Sieben Spiele stehen für den EVA bis zum Ende der Vorrunde noch auf dem Spielplan. Je ein Hin- und Rückspiel gibt es noch gegen Dachau und München, angesichts der bisherigen Ergebnisse sollten sich die Aicher in diesen Spielen keine Blöße geben.

Und dann gilt es noch insgesamt drei Partien gegen die Gebensbacher auszutragen, zwei davon auf heimischem Eis. Bereits das Hinspiel war eine enge Partie, in der die Aicher den knappen 8:6 Auswärtserfolg vor allem Matt Puntureri zu verdanken hatten, der in diesem Spiel insgesamt sechsmal einnetzen konnte.

Das große Ziel des EV Aich in dieser Saison ist die Qualifikation für die erstmals in der Bezirksliga ausgetragene Playoff-Runde. Dazu ist das Erreichen des 2. Tabellenplatzes notwendig und das hat die Truppe aktuell selbst in der Hand.

Der größte Konkurrent im Kampf um den 2. Platz ist dabei der ESV Gebensbach. Der ESV hat zwar aktuell 10 Punkte Rückstand auf den EVA, allerdings auch zwei Spiele weniger absolviert. Und deshalb werden angesichts des Restprogramms beider Teams die anstehenden Duelle der langjährigen Rivalen die Entscheidung über die Playoff-Teilnahme bringen.

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16:2 Kantersieg gegen den EK München (5:2; 5:0; 6:0)

Auch im Rückspiel mussten die Luchse aus München eine deutliche zweistellige Niederlage hinnehmen.

Dabei hatte es im ersten Drittel keineswegs so ausgesehen. Bereits in den letzten Spielen konnte man einen deutlichen Aufwärtstrend bei den Hauptstädtern verzeichnen Vor allem die knappe Niederlage gegen Gebensbach (5:6 n. P.) sollte die Aicher vorwarnen. Und entsprechen selbstbewußt und kämpferisch  gingen  die Münchner in die Partie. Nach 5 Minuten gelang ihnen nach einem Konter der 1:0 Führungstreffer, den Daniel Korn aber in derselben Minute ausgleichen konnte. Wie umkämpft die Partie in den ersten 15 Minuten war, zeigte dass die zwischenzeitliche 2:1 Führung nach einem platzierten Weitschuss von Alexander Neumeier kurz darauf von den Münchnern ausgeglichen wurde. Erst zum Ende des ersten Drittels konnten die Aicher die Partie fest in die Hand nehmen und waren von da an das dominierende Team. Unterstrichen wurde dies durch Treffer von Tim Fleger, Andreas Koller und Tom Pollner, die bis zum Ende des ersten Drittels auf 5:2 erhöhten.

Selbst in Unterzahl waren die Aicher von nun an die spielbestimmende Mannschaft. Mit einem Mann weniger auf dem Eis erzielte Jens Trautmann nach Vorarbeit von Stefan Urzinger das 6:2, was gleichzeitig der 100ste Saisontreffer war.

Was nun folgte war ein lupenreiner Hattrick von Matt Puntureri, der mit drei Treffern in Folge, jeweils nach Vorarbeit von Andreas Koller auf 9:2 erhöhte. Sieben Sekunden vor Ende fiel das 10:0. Alexander Scholz legte die Scheibe nach einem Konter völlig selbstlos quer und Herbert Jarczyk brauchte nur noch in das leere Tor einzuschieben.

Im letzten Spielabschnitt hatten die Gäste nichts mehr Entgegenzusetzten und mussten nun auch noch personell dezimiert, den Aicher Sturmlauf über sich ergehen lassen.

Bei den wenigen Entlastungsangriffen war der Aicher Torhüter Alexander Winklmaier zur Stelle und ließ auch im letzten Drittel keinen Treffer mehr zu.

Ganz anders bei den Aichern. Bereits nach 30 Sekunden im letzten Drittel traf Daniel Korn zum 11:2 und keine 20 Sekunden später machte Andreas Koller das Dutzend voll.

Die Aicher Kombinationen liefen weiter  wie am Schnürchen und so waren die Treffer 14 (Matt Puntureri) und 15 (Tim Fleger) nur die logische Folge. Den Schlusspunkt zum 16:2 setzte das Brüderpaar Koller. Andreas bediente Christian, der mit einem platzierten Schuss ins Kreuzeck dem gegnerischen Torhüter keine Chance ließ.

Strafzeiten:

EV Aich: 12 Minuten

Münchner EK: 10 Minuten