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EV Aich verliert auch das Rückspiel gegen Ingolstadt – knappe 3:4 Niederlage im zweiten Playoff-Spiel

Die Playoff-Bärte sind ab bei den Spielern des EV Aich. Nach einem ungeschriebenen Gesetz rasieren sich Eishockeyspieler nicht, solange sie im Playoff-Modus um Meisterschaft oder Aufstieg spielen. Zumindest in dieser Saison ist der Zug für den EV Aich abgefahren.

In einem hochklassigen und bis zuletzt spannenden Playoff-Viertelfinale mussten sich die Spieler von Trainer Georg Herrmann nach 60 Minuten ganz knapp geschlagen geben.
Der Mannschaft war von der ersten Sekunde an anzumerken, dass sie die Hinspielniederlage ausgleichen wollte, um im dritten Spiel das Halbfinale zu erreichen.
Im Gegensatz zum Freitagsspiel haben die Aicher ihren Gegner von Anfang an unter Druck gesetzt. Bereits nach 13 Sekunden gab es die erste Chance, als Jens Trautmann allein aufs gegnerische Tor zusteuerte. Der Goalie der Gäste präsentierte sich allerdings am Sonntagabend in Bestform und verhinderte den frühen Rückstand. Das Gleiche kurz darauf, als Tom Pollner die Chance zur Führung hatte. Mit einem Spieler weniger auf dem Eis musste man dann allerdings den Führungstreffer der Ingolstädter hinnehmen. Die Aicher ließen sich aber davon nicht beeindrucken und beherrschten weiterhin die Begegnung. Unterstützt von den zahlreichen Fans hatten sie mehrfach die Möglichkeit zum Ausgleich. Kurz vor Ende des ersten Drittels dann eine unschöne Szene der Ingolstädter: nach einem üblen Check gegen Christian Koller war für ihn die Partie mit einer schweren Gehirnerschütterung beendet. Übrigens nach einer Spieldauer- und Matchstrafe im ersten Spiel bereits die dritte große Strafe für Ingolstadt. Mit einem 0:1 Rückstand ging es zum Pausentee.
Im zweiten Drittel waren nur sieben Sekunden vergangen, als Matt Puntureri nach einem Zuspiel von Andreas Koller vor dem Ingolstädter Tor auftauchte und zum 1:1 ausgleichen konnte. Kurz darauf wieder Ingolstadt, ein klarer Stockstich hätte erneut zum Ausschluss führen müssen, wurde von den Schiedsrichtern aber übersehen.
Die Aicher waren in Überzahl und drängten auf den Führungstreffer, als die Gäste einen Konter zum 1:2 nutzten. Auch davon ließen sich die Mannen um Kapitän Robert Pell nicht beeindrucken und glichen in der 23. Spielminute durch Alexander Neumeier (Andreas Koller/Alexander Scholz) erneut aus.
Die Begegnung war im weiteren Verlauf des Mitteldrittels ausgeglichen und den Zuschauern wurde ein spannendes und schnelles Spiel geboten. In der 36. Minute gingen die Gäste dann erneut durch einen Treffer von Florian Szwajda mit 3:2 in Führung, was gleichzeitig der Stand nach dem zweiten Drittel war.
Der letzte Spielabschnitt war dann nichts für schwache Nerven. In der 41. Spielminute glich Matt Puntureri zum 3:3 aus und die Aicher hatten mehrfach die Chance zum Führungstreffer, scheiterten aber wie so oft am gegnerischen Goalie.
Durch die offensive Spielweise der Herrmann-Truppe ergaben sich auch immer wieder gefährliche Konter der Gäste. In der 43. Spielminute rettete Alexander Winklmaier im Aicher Tor gegen einen allein anstürmenden Ingolstädter.
Kurz darauf war er aber dann machtlos, als nach einem leichtfertigen Aicher Scheibenverlust die Ingolstädter erneut in Überzahl in Führung gingen.
Bis zuletzt versuchten die Aicher alles und nahmen knapp zwei Minuten vor Schluss ihren Torhüter vom Eis. Mit einem Mann mehr schnürten sie die Gäste in ihrem Drittel ein und Sekunden vor dem Abpfiff hatte Matt Puntureri noch einmal die Chance zum Ausgleich.
Den Gästen gelang es aber, den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten. Sie ziehen nun ins Halbfinale ein und haben den EHC Klostersee als nächsten Gegner.
Der Aicher Coach hat seiner Mannschaft nach dem Spiel trotz der Niederlage gratuliert.
Sowohl in dieser Partie als auch über die ganze Saison hinweg haben die Spieler nach seinen Worten guten Eishockeysport, aber auch Charakter und Zusammenhalt gezeigt.
Für den EV Aich ist die Saison trotz des Ausscheidens aus den Playoffs aber noch nicht beendet. In dem vom Bayerischen Eissport Verband organisierten Bayernkrug können Mannschaften aus der Bayern-, Landes- und Bezirksliga um die Trophäe kämpfen. Gegner und Termine werden dem EV Aich in Kürze mitgeteilt.

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EV Aich trifft im Playoff Viertelfinale auf den ERC Ingolstadt

Die Partien für das Playoff Viertelfinale stehen fest. Nachdem in unserer Gruppe die Plätze 1 und 2 bereits seit fast vier Wochen vergeben sind, war es in der Nordgruppe spannend bis zum letzten Spieltag. Am Ende setzte sich der ERC Ingolstadt als Tabellenerster gegen Waldkirchen durch und trifft damit im Viertelfinale auf den EV Aich.

Die erste Playoff-Runde, in der im im Modus „best-of-three“ zwei Siege zum Weiterkommen nötig sind, beginnt für die Aicher Eishackler am kommenden Freitag, 10.12.2017 um 20:00 mit Spiel 1 in Ingolstadt. Wie bereits angekündigt wird ein Fanbus eingesetzt. Das zweite Spiel findet am Sonntag, 12.02. um 17:15 in der heimischen Sparkassen-Arena statt. Ein mögliches drittes Spiel wäre dann am 17.02. wieder in Ingolstadt.

Der EVA freut sich auf zahlreiche Mitfahrer für das erste Auswärtsspiel und natürlich über lautstarke Unterstützung beim Heimspiel, damit die Mannschaft von Trainer Georg Herrmann möglichst lange um den Titel mitspielen kann!

 

Die weiteren Partien im Viertelfinale:

EHC Klostersee (1. Gruppe 2) – ESV Waldkirchen (2. Gruppe 1)

SG Schliersee/Miesbach (1. Gruppe 3) – ERC Lechbruck (2. Gruppe 4)

SG Lindenberg/Lindau (1. Gruppe 4) – EV Mittenwald (2. Gruppe 3)

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Brisantes Duell gegen den ESV Gebensbach am zweiten Weihnachtsfeiertag

Am zweiten Weihnachtsfeiertag steht für die Aicher Eishackler ein harter Brocken auf dem Spielplan. Um 17:15 treffen die Schützlinge von Trainer Georg Hermann im Heimspiel auf den ESV Gebensbach. Angesichts der Tabellensituation und des anstehenden Restprogramms verspricht diese Partie ordentliche Brisanz.

Sieben Spiele stehen für den EVA bis zum Ende der Vorrunde noch auf dem Spielplan. Je ein Hin- und Rückspiel gibt es noch gegen Dachau und München, angesichts der bisherigen Ergebnisse sollten sich die Aicher in diesen Spielen keine Blöße geben.

Und dann gilt es noch insgesamt drei Partien gegen die Gebensbacher auszutragen, zwei davon auf heimischem Eis. Bereits das Hinspiel war eine enge Partie, in der die Aicher den knappen 8:6 Auswärtserfolg vor allem Matt Puntureri zu verdanken hatten, der in diesem Spiel insgesamt sechsmal einnetzen konnte.

Das große Ziel des EV Aich in dieser Saison ist die Qualifikation für die erstmals in der Bezirksliga ausgetragene Playoff-Runde. Dazu ist das Erreichen des 2. Tabellenplatzes notwendig und das hat die Truppe aktuell selbst in der Hand.

Der größte Konkurrent im Kampf um den 2. Platz ist dabei der ESV Gebensbach. Der ESV hat zwar aktuell 10 Punkte Rückstand auf den EVA, allerdings auch zwei Spiele weniger absolviert. Und deshalb werden angesichts des Restprogramms beider Teams die anstehenden Duelle der langjährigen Rivalen die Entscheidung über die Playoff-Teilnahme bringen.