21.10.2026. In einer spannenden und fairen Partie setzten sich die Aicher nach torlosen 60 Minuten im Penaltyschießen mit 1:0 gegen die Gäste aus Berchtesgaden durch. Während die Gastgeber über weite Strecken spielbestimmend waren und sich zahlreiche gute Torchancen erarbeiteten, fehlte aber das nötige Quäntchen Glück im Abschluss.
Von Beginn an zeigte der EV Aich ansehnliches Eishockey und erspielte sich gute Möglichkeiten. In der 10. Minute hatte Philipp Heiles nach schönem Zuspiel von Giuseppe Parlato die Führung auf dem Schläger, scheiterte aber am Gäste-Keeper. Das erste Drittel war ansonsten vom Spielverlauf weitgehend ausgeglichen.
Im Mitteldrittel übernahmen die Aicher zunehmend das Kommando und kamen zu hochkarätigen Chancen. In der 25. Minute verfehlte Max Retzer mit einem Direktschuss das Tor nur knapp. Als zwei Minuten später ein Gästespieler auf die Strafbank musste, schien der Führungstreffer für die Aicher nur noch eine Frage der Zeit. Doch die Berchtesgadener hatten einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten. Mit glänzenden Paraden brachte ihr Torhüter die Aicher Angreifer immer wieder zur Verzweiflung. Und wenn er einmal geschlagen war, half das Aluminium mit. So auch in der 40. Minute, als Andreas Sperling nur den Pfosten traf.
Auch im Schlussdrittel drängten die Aicher auf die Führung, doch trotz weiterer Bemühungen wollte die Scheibe einfach nicht über die Linie. Als Carlo Schwarz ein Schuss über die Fanghand rutschte hatte der EVA aber Glück, dass Matthias Baumann die Scheibe noch von der Linie kratzte.
Im Penaltyschießen schlug die Stunde von Carlo Schwarz. Wie bereits im Vorbereitungsspiel erwies er sich als sichere Bank und ließ keinen einzigen Penalty der Gäste passieren. Auf Aicher Seite bewies der junge Förderlizenzspieler Wadim Sperling Nervenstärke und verwandelte seinen Versuch ganz abgebrüht zum entscheidenden Treffer.
Damit war der erste Saisonsieg perfekt! Der EV Aich belohnte sich für eine engagierte Leistung mit zwei Punkten und startete mit einem Erfolgserlebnis in die neue Spielzeit. Auch die Fairness kam nicht zu kurz: In der gesamten Partie wurden lediglich jeweils zwei Strafminuten gegen beide Mannschaften ausgesprochen.

