post

EV Aich feiert mit Sieg in Ottobrunn vorzeitig Meisterschaft

Zwei Spiele vor dem Ende der Gruppenphase feiert der EV Aich mit einem ungefährdeten 6:2 Sieg in der Ottobrunner Freiluftarena vorzeitig die Meisterschaft in der Bezirksliga Gruppe 2. Somit steht die Truppe von Coach Georg Herrmann in den Playoffs, in denen es um die Bayerische Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga geht. Der Gegner steht noch nicht fest, es wird entweder die Bayreuther 1b oder Waldkirchen.

Drei Matchbälle hatten die Aicher vor der Begegnung und gleich den ersten haben sie verwandelt. Zumindest im ersten Drittel sah es aber noch nicht so klar aus, obwohl schon nach 38 Sekunden das 1:0 fiel.  Daniel Korn stand wieder einmal goldrichtig und verwandelte den Abpraller nach einem eher ungefährlichen Schuss von Alexander Scholz. Trotz zahlreicher Aicher Chancen wollte im ersten Spielabschnitt kein weiterer Treffer mehr gelingen. Selbst in Unterzahl kamen sie zu besten Möglichkeiten, aber wie schon  im Hinspiel zeigte Schinner im Tor der Gastgeber mehrere Glanzparaden. Aber auch der Aicher Goalie Linus Messerer stand im diesbezüglich nicht nach. Der Tabellenvorletzte versteckte sich keinesfalls vor dem Tabellenersten und kam mit schnellen Angriffen immer wieder gefährlich vor den Aicher Kasten.

Auch im zweiten Drittel kamen die Aicher wieder zu einem schnellen Treffer. Gut eine Minute nach Wiederanpfiff bediente Andreas Koller Matt Puntureri und der erhöhte auf 2:0. In der 28. Minute hatten die Aicher Glück als Messerer im Aicher Tor nach einem Alleingang den Anschlusstreffer verhinderte. Ende des zweiten Drittels dann die Vorentscheidung für die Aicher. Innerhalb von zweieinhalb Minuten erzielten sie drei Treffer und zogen auf 5:0 davon. Aber der Reihe nach: In Überzahl setzen sich die Aicher im gegnerischen Drittel fest. Andreas Koller bereitet für seinen Bruder Christian vor, der mit einem platzierten Handgelenkschuss ins Kreuzeck trifft. Kurz darauf ein präziser Pass von Andreas Weinberger auf den vor dem Tor lauernden Andreas Koller, der den Ottobrunner Torwart aussteigen lässt und dann nur noch ins leere Tor einschieben muss. Stefan Kreuzer gab ihm dann endgültig den Rest, als er nach Vorarbeit von Christoph Schwenk mit einem trockenen Schuss aus spitzem Winkel ins kurze Eck zum 5:0 trifft. Entnervt verließ der bis dahin sehr gut haltende Ottobrunner Goalie daraufhin sein Tor und machte für Jona Gilch Platz.

Die endgültige Entscheidung dann nach drei Spielminuten im letzten Spielabschnitt. Mit seinem zweiten Treffer erhöhte Matt Puntureri (Ch. Koller/Jarczyk) humorlos auf 6:0. Wenig später wird Daniel Korn nach einem Konter von hinten gefoult und bekommt einen Penalty zugesprochen. Den sicheren Sieg vor Augen griff er tief in die Trickkiste, verfehlte mit seinem Versuch aber um Haaresbreite. Im weiteren Spielverlauf schlichen sich Leichtsinnsfehler bei den Aichern ein. Nach einem Fehlpass im Angriffsdrittel kamen die Gastgeber zu einem Konter und trafen zum 6:1. Auch das 6:2 in der 57. Minute konnte die schon zu dem Zeitpunkt  spürbare Vorfreude auf den Sieg und die Meisterschaft nicht mindern und ist in die Rubrik Ergebniskosmetik einzuordnen. Überschwänglich wurde dann nach Abpfiff auf dem Eis und anschließend in der Kabine die Meisterschaft gefeiert.

Die Gastgeber erwiesen sich dabei als fairer Verlierer. Sie haben den Aicher sowohl über den Stadionlautsprecher als auch persönlich zur Meisterschaft gratuliert und Eis und Kabine bis in die späten Abendstunden zur Verfügung gestellt.

post

Es ist angerichtet

Doppelwochenende für den EV Aich – Drei Matchbälle zur Meisterschaft

Zwei Spiele stehen am kommenden Wochenende für den EV Aich auf dem Programm. Am morgigen Freitag müssen die Schützlinge von Georg Herrmann beim ERSC Ottobrunn antreten. Die Partie in der Freiluftarena wird sicher kein Zuckerschlecken für den EVA, denn schon beim ersten Aufeinandertreffen vergangene Woche zeigte sich Ottobrunn als kampfstarke Truppe. „Zuhause werden sie sicher personell wieder besser aufgestellt sein als beim letzten Mal, da müssen wir von Anfang an hellwach sein“, weiß Kapitän Stefan Urzinger. Die Vorzeichen stehen jedoch gut, dass der EV Aich mit einem Sieg die Meisterschaft vorzeitig perfekt machen kann. Einige Spieler fehlten die Woche zwar krankheitsbedingt, bis auf die langzeitverletzten Pollner und Rotzinger sollten zum Wochenende aber wieder alle Mann an Bord sein. Auch die Wetterprognosen sind vielversprechend, leichte Minustemperaturen und kein Niederschlag sind vorhergesagt.

Am Sonntag geht es dann zum aktuellen Tabellendritten nach Inzell. Die Truppe aus der Eisschnelllaufmetropole ist mit großen Ambitionen auf den Meistertitel in die Saison gestartet. Die Inzeller kamen durch die optimalen Trainingsbedingungen in der heimischen Arena stark aus den Startlöchern, zuletzt verspielten sie aber mit Niederlagen gegen Pfaffenhofen und Berchtesgaden ihre komfortable Ausgangssituation. Durch einen knappen 5:4 Auswärtserfolg nach Penaltyschießen gegen den unmittelbaren Konkurrenten aus Waldkraiburg wahrten sie die vielleicht letzte Chance, doch noch in die Playoffs zu rutschen. Dabei müssen sie aber selbst die beiden verbleibenden Spiele gewinnen und auf einen Punktverlust von Waldkraiburg hoffen.

Der EV Aich braucht sich an diesen Rechenspielen nicht mehr beteiligen. „Wir haben es selbst in der Hand“, so Aichs Trainer Herrmann „und wir wollen natürlich die letzten drei Spiele gewinnen“.

Zur Auswärtsfahrt nach Inzell wird wieder ein Bus eingesetzt, Abfahrt ist um 12:30 Uhr am Eisstadion in Moosburg. Einige wenige Restplätze für Fans sind noch frei.

Nächste Woche geht es zum Abschluss der Vorrunde nach Bad Aibling.

post

EV Aich schießt sich an die Tabellenspitze – nur noch ein Sieg zur Meisterschaft

Nach einem 6-Punkte-Wochenende steht der EV Aich mit vier Punkten Vorsprung und einem Spiel weniger als die beiden Verfolger auf dem ersten Tabellenplatz. Nachdem sich die beiden Verfolger Waldkraiburg und Inzell im direkten Duell gegenseitig die Punkte genommen haben – Inzell gewann 5:4 nach Penaltyschiessen – hat der EVA ausgezeichnete Chancen, als Tabellenerster in die Playoffs einzusteigen. Nach dem eher zähen Heimsieg am Samstag gegen Ottobrunn mussten die Schützlinge von Georg Herrmann einen Tag später im Münchner Olympiastadion schon wieder ran und zeigten sich dabei von ihrer besten Seite.

Ihnen war nichts anzumerken vom Spiel am Vortag. Von Anfang an setzten sie den MEK unter Druck und waren die spielbestimmende Mannschaft. Es dauerte allerdings bis zur 11. Minute, ehe der Münchner Torhüter Severin Cesak zum ersten Mal hinter sich greifen musste. Jens Trautmann schloss eine schöne Kombination über Daniel Korn und Alexander Scholz eiskalt zum 1:0 ab. Der EV Aich war drückend überlegen, scheiterte aber immer wieder am bestens disponierten Münchner Torhüter. In der 18. Minute fiel dann das längst überfällige 2:0 durch Herbert Jarczyk nach bester Vorarbeit von Matt Puntureri und Andreas Koller.

Im Mitteldrittel zogen die Aicher das Tempo nochmal an und sorgten mit fünf Treffern für die Vorentscheidung in dieser Partie. Zunächst verstrichen zwei Großchancen, man wollte es wieder einmal zu schön machen, aber dann nahm sich Alexander Scholz ein Herz und verwandelte ein Zuspiel von Korn unhaltbar zum 3:0. Kurz darauf ließ Matt Puntureri (A. Koller/Jarczyk) das 4:0 folgen. Aber auch die Münchner kamen zwischendurch zu Chancen, die Gastgeber scheiterten aber am sicheren Linus Messerer im Aicher Tor

Als in der 35. Minute von beiden Mannschaften ein Spieler auf der Strafbank saß, schlugen die Luchse zum ersten Mal zu. Christian Koller (Puntureri/A. Koller) stellte aber nur Sekunden später mit einem platzierten Schuss ins Kreuzeck den alten Vorsprung wieder her.

Die Gastgeber nutzen kurz darauf eine Unkonzentriertheit in der Aicher Abwehr und kamen zu ihrem zweiten Treffer. Und es ging zur Freude der mitgereisten Aicher Fans mit dem munteren Tore schießen weiter. Daniel Korn stand wieder einmal goldrichtig und vollendete die Vorarbeit von Scholz und Urzinger zum 6:2. Damit aber nicht genug. Noch vor Ende des zweiten Drittels ein Spielzug wie aus dem Lehrbuch. Alexander Neumeier mit einem genauen Zuspiel aus dem eignen Drittel auf Andreas Koller, der schickte Puntureri mit einem Pass in den Lauf auf die Reise, 7:2 durch den US-Boy.

Gegen Ende des zweiten Drittels überstanden die Aicher dann noch eine drei gegen fünf Unterzahlsituation schadlos, die Gastgeber agierten wie das gesamt Spiel über zu harmlos.

Der dritte Münchner Treffer in der 45. Minute war eher Ergebniskosmetik, zumal die Aicher im letzten Drittel noch dreimal zuschlugen und sehr zur Freude der Fans das Ergebnis zweistellig gestalteten. Trautmann (Korn) konnte mit seinem 2. Treffer auf 8:3 erhöhen. Exakt eine Minute später schlug Puntureri (A. Koller/Jarczyk) ebenfalls zum zweiten Mal zu und es stand 9:3. Stefan Kreuzer hatte nach einer schönen Aktion den 10. Treffer auf dem Schläger, traf aber nur den Pfosten. Den Abpraller verwandelte Christoph Schwenk unhaltbar zum 10:3 Endstand.

Der Aicher Coach Herrmann sah „eine deutliche Steigerung gegenüber dem letzten Spiel, mit teilweise sehr schönen Spielzügen. Bei etwas mehr Glück im Abschluss wäre ein deutlich höheres Ergebnis möglich gewesen“

Am kommenden Freitag geht es zum Rückspiel nach Ottobrunn. Mit einem Sieg kann vorzeitig die Meisterschaft gefeiert werden, bevor es dann am Sonntag mit dem Bus nach Inzell geht. Zum Abschluss der Vorrunde muss der EVA am 17.02. nach Bad Aibling.