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Am 1. Advent gehts gegen den EV Berchtesgaden

Nach drei Auswärtsspielen in Folge kommt es am Sonntag um 17.15 Uhr zum Aufeinandertreffen mit dem EV Berchtesgaden in der heimischen Sparkassenarena.

Die Berchtesgadener sorgten bereits vor Saisonbeginn für genügend Gesprächsstoff. Hatten sie doch mit Hilfe von anwaltschaftlichem Beistand beim DEB erwirkt, dass für die Vereine ab sofort EU-Bürger in unbegrenzter Anzahl, ähnlich wie beim Bosman-Urteil in den 90’er Jahren, spielberechtigt sind. Vermutlich durch die geografische Nähe zum österreichischen Club, der vom Brausehersteller finanziert wird, dachten viele, dass Berchtesgaden nun verstärkt auf diese Spieler setzt.

Neben ihrem österreichischen Torwart ist aber nur noch der Slowake Roman Juras als Kontingentspieler im Einsatz.  Verstärkt haben sich die Gebirgler mit dem 19-jährigen Fabian Kimpel, der vom DNL 2 – Club Riessersee kam.

Von den bisherigen sechs Spielen konnte der EVB nur gegen den MEK und Dachau gewinnen.
Die Aicher Jungs müssen in diesem Spiel auf die gesperrten Andreas Koller und Daniel Korn verzichten, die anlässlich der Niederlage in Klostersee jeweils eine Spieldauerstrafe bekamen.

Die beiden Begegnungen in der letzten Saison konnte jeweils die Heimmannschaft für sich entscheiden.

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EV Aich verliert Spitzenspiel klar mit 0:10 (0:2; 0:6; 0:2)

Auch im Rückspiel war bei dem vorjährigen Oberligisten und designierten Aufsteiger EHC Klostersee für die Mannschaft um Kapitän Robert Pell nichts zu holen.
Die 360 Zuschauer sahen ein rasantes Spiel, in dem sich die Spieler auf beiden Seiten nichts schenkten. Dass die Begegnung zeitweise zu entgleiten drohte lag an den beiden Unparteiischen, die keine Linie fanden und so die Partie unnötig mit aufheizten.
Die von den Grafingern als Spitzenspiel des Tabellenersten gegen den Tabellenzweiten angekündigte Partie begann aber durchaus hoffnungsvoll für die Aicher.
Die Gastgeber sahen sich einem ebenbürtigen Gegner gegenüber, der sich keineswegs im eigenen Drittel verschanzte. So waren es auch die Aicher, die durch Matt Puntureri die erste Großchance im Spiel hatten. Er steuerte mutterseelenallein auf die gegnerische Torhüterin zu, konnte sie aber nicht überwinden.
Die Nationaltorhüterin agierte fehlerlos und ließ auch in der Folgezeit keinen Treffer zu.
Und wie schon im Hinspiel gelang der erste Treffer der Gastgeber (10. Min.) erst, als sie mit fünf gegen drei Aicher Spieler auf dem Eis standen.
Die Aicher wurden in der Folge weiterhin von den Schiris rigoros auf die Strafbank geschickt. Als es in der 12. Spielminute zu einer Massenschlägerei kam, an der beide Mannschaften in gleicher Weise beteiligt waren, erhielt Matt Puntureri eine 2+2+10 Minutenstrafe, die ihn für den Rest des Drittels außer Gefecht setzte. Als dann kurz darauf noch ein Foul an Andreas Koller nicht gepfiffen wurde und sein Revanchefoul mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe geahndet wurde, gewannen die Grafinger in der Folge immer mehr die Oberhand.
Auch den 2.Treffer kurz vor Ende des ersten Drittels erzielten sie in numerischer Überlegenheit.
Im Mitteldrittel sorgen die Gastgeber mit sechs Toren in Folge für die Vorentscheidung. Obwohl die Aicher tapfer kämpften, konnten sie sich nur wenig gefährliche Torchancen erarbeiten. Die Gastgeber waren die überlegene Mannschaft und zeigten phasenweise ihre spielerische Klasse.
Nach dem 7:0 machte Konstantin Mayer für Alexander Winklmaier im Aicher Tor Platz. Beide machten ihre Sache gut und waren bei den Gegentreffern machtlos.
Das letzte Drittel war wieder ausgeglichener, wobei es die Schiedsrichter nun eher auf die Gastgeber abgesehen hatten. Diese ließen aber nichts mehr anbrennen und sorgten mit zwei weiteren Treffern für den 10:0 Endstand.
Der Aicher Coach wollte das Spiel nicht überbewerten, war aber mit der Leistung seiner Jungs durchaus zufrieden. „ Bei einer solchen Schiedsrichterleistung ist einfach nicht mehr drin“ so Hermann. „Nun ist es wichtig, sich auf die nächsten Spiele zu konzentrieren.“
Strafzeiten Aich: 65 + 40 Min. Disziplinarstrafe; Klostersee 56 + 50 Min. Disziplinarstrafe

Als nächsten Gegner erwarten die Aicher am Sonntag um 17.15 Uhr den EV Berchtesgaden. Die Gebirgler waren in der Vergangenheit ein eher unangenehmer Gegner, der für seine ruppige Spielweise bekannt ist.

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EV Aich besiegt Münchner EK mit 18:5 (5:2; 7:3; 6:0)

Am Samstag war der EV Aich beim Münchner EK zu Gast. Dass die Hauptstädter derzeit mit Personalproblemen zu kämpfen haben, zeigten bereits die beiden letzten Niederlagen. Diese Situation hat sich gegen Aich nochmal zugespitzt, so dass die Luchse nur mit zwei Reihen antreten konnten. Besonders hart traf sie der Ausfall der Leistungsträger. Aus diesem Grund waren sie nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ deutlich unterlegen. Dass der Aicher Coach mit der Leistung seiner Spieler dennoch nicht zufrieden war, lag an der mangelnden Chancenauswertung seiner Schützlinge. Dies zeigte sich besonders deutlich im ersten Spielabschnitt, als sie trotz drückender spielerischer Überlegenheit zwischendurch sogar in Rückstand gerieten.

Obwohl die Mannen um Kapitän Robert Pell bereits nach 30 Sekunden durch Tarek Mustapha in Führung gingen, mussten sie nach einem Entlastungsangriff der Luchse in der 9. Minute den Ausgleich hinnehmen. Die Aich waren zwar weiterhin deutlich überlegen, konnten die Scheibe aber nicht im gegnerischen Tor unterbringen. In der 11. Minute ein erneuter Konter der Gastgeber, der prompt zum 2:1 für München führte. Kurz darauf musste ein Münchner auf die Strafbank. Der längst überfällige Treffer zum 2:2 fiel in numerischer Überlegenheit. Die Gäste erhöhten bis zum Ende des ersten Drittels mit drei weiteren Treffern durch Alexander Scholz, Matt Puntureri und Robert Pell auf 5:2.

Die Aicher konnten mit drei kompletten Blöcken weiter aufs Tempo drücken und schnürten die Luchse auch im zweiten Drittel phasenweise im eigenen Drittel ein. Den Torreigen eröffnete nach einer Minute im Mittelabschnitt Andreas Koller. Sechs weitere Treffer (Herbert Jarczyk, Mustapha Tarek, Jens Trautmann, Alexander Scholz und 2x Matt Puntureri) folgten, sodass es nach 40 Minuten bereits 12:5 für die Gäste stand. Dass die Gastgeber trotz der drückenden Überlegenheit der Aicher zu drei Treffern kamen, lag an dem schlechten Defensivverhalten der Aicher. Mit vereinzelten Angriffen zeigten die Luchse ihre Effektivität und gute Chancenauswertung.

Im letzten Drittel ließen die Aicher allerdings keinen Gegentreffer mehr zu, konnten aber selbst mit Toren von Daniel Korn, Matt Puntureri (3), Tom Pollner und Jens Trautmann auf 18:5 den höchsten Saisonsieg einfahren.

Tore für Aich:

0:33 (1:0) Tarek Mustapha (Trautmann/Pell); 11:48 (2:2) Herbert Jarczyk (Scholz/Mustapha); 14:13 (3:2) Alexander Scholz (Pell, Mustapha); 14:29 (4:2) Matt Puntureri (Chr. Koller) ; 17:20 (5:2) Robert Pell (Scholz, Mustapha); 21:01 (6:2) Andreas  Koller (Jarczyk); 27:36 (7:3) Herbert Jarczyk (Puntureri, A. Koller); 28:50 (8:3) Tarek Mustapha (Scholz, Trautmann); 31:36 (9:3) Stefan Urzinger (Scholz); 34:07 10:4 Alexander Scholz (Urzinger); 38:49 (11:5) Matt Puntureri (Urzinger/Jarczyk); 38:57 (12:5) Matt Puntureri (Jarczyk); 44:02 (13:5) Daniel Korn (Puntureri); 49:22 (14:5) Matt Puntureri (A. Koller); 53:01 (15:5) Matt Puntureri (Korn); 56:11 (16:5) Matt Puntureri (Korn); 58:13 (17:5) Tom Pollner (Fleger); 58:36 (18:5) Jens Trautmann (Mustapha/Scholz)

Strafzeiten:

Aich: 12 Minuten; EK München 24 + 30 Minuten Disziplinarstrafe