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Pflichtaufgabe gegen München erfolgreich gemeistert

EV Aich besiegt den EK München 8:5

Einen wichtigen Sieg haben die Schützlinge von Georg Herrmann im Rennen um die Playoff Plätze am gestrigen Samstag in der heimischen Sparkassenarena gegen den EK München eingefahren. Es war allerdings ein Wechselbad der Gefühle für die Fans, bis die drei Punkte endgültig unter Dach und Fach waren. Bereits nach 37 Sekunden ging der EVA mit 1:0 Führung, nach 25 Minuten ein 2:4 Rückstand und als Happyend schließlich ein 8:5 Sieg.

Die fünf fehlenden Stammspieler Andreas Koller, Alexander Neumeier, Tom Pollner,  Armin Rotzinger und Andreas Weinberger waren eben doch nicht so leicht zu ersetzten. Die Münchner konnten dagegen drei Neuzugänge einsetzten und haben es den Aichern wesentlich schwerer gemacht, als es aufgrund der Tabellensituation  zu vermuten gewesen wäre.

Dabei verlief der Start eigentlich perfekt für die Gastgeber. Mit aggressivem Forechecking wurde der  Gegner unter Druck gesetzt und Daniel Korn (Trautmann, Scholz) staubte zum 1:0 ab. Wer nun glaubte, es ginge so weiter, sah sich getäuscht. Ein Wechselfehler in der 4. Spielminute brachte die Aicher in Unterzahl und das war an diesem Abend nicht ihre Stärke. Sie agierten viel zu passiv und ließen sich ohne große Gegenwehr im eigenen Drittel einschnüren. Die Folge war der Ausgleich zum 1:1 durch Steinmetz. Aber auch die Aicher konnten die erste Überzahl nutzen. Christian Koller bediente Matt Puntureri und der traf in der 7. Minute zur erneuten Führung.

Der Rest des ersten Drittels war aus Aicher Sicht zum Vergessen. Die Münchner kamen immer wieder über ihre schnellen Außenstürmer gefährlich ins Aicher Drittel und erarbeiteten sich dabei zahlreiche Chancen. In der 18. und 20. Minute war es dann soweit. Der Münchner Sonnengruber brachte mit zwei Treffern in Folge, der zweite davon in Überzahl, seine Mannschaft mit 3:2 in Führung, was auch gleichzeitig der Stand nach dem ersten Drittel war.

Als zu Beginn des 2. Drittels München eine erneute Überzahl durch Baumer zur 4:2 Führung  nutzen konnte begannen die Aicher Zuschauer langsam zu Zittern. Erschwerend kam hinzu, dass die Aicher Spieler immer wieder wegen Kleinigkeiten auf die Strafbank geschickt wurden, während die an sich guten Schiedsrichter aber zeitweise auf einem Auge blind waren wenn es um die Bewertung von Fouls ging. Eine blutige Nase von Alexander Scholz wurde ebenso wenig geahndet wie die groben Fouls gegen den Aicher Spielmacher Matt Puntureri, bei denen zeitweise Verletzungsabsicht unterstellt werden musste.

Der allerdings ließ sich dadurch nicht provozieren und gab die richtige Antwort mit der Vorbereitung des 3:4 Anschlusstreffers durch Stefan Kreuzer, nur zwölf Sekunden später traf er selbst nach Pass von Jarczyk zum 4:4 Ausgleich. Damit hatte er die Wende eingeleitet und auch der Rest der Truppe ließ sich mitreißen und erreichte jetzt endlich Normalform. 30 Sekunden vor Ende des Mitteldrittels erneut eine Vorlage von Puntureri, diesmal auf Scholz zum 5:4 Führungstreffer.

Das letzte Drittel hatten die Aicher dann fest in ihrer Hand. Mit einem Doppelschlag zum 7:4 in der 48. Spielminute sorgten Jens Trautmann (Korn/Scholz) und Daniel Korn (Scholz/Urzinger) für die Entscheidung.

Das 7:5 (57.) in erneuter Aicher Unterzahl durch den dreifachen Münchner Torschützen Sonnengruber war allerdings nur noch Ergebniskosmetik, zumal Scholz (59.) nach bester Vorarbeit von Trautmann und Korn in souveräner Manier das 8:5 erzielte.

Die Aicher bleiben durch den Sieg weiterhin dran an den Playoffrängen. Nächsten Samstag kommt es zuhause zum Spitzenspiel gegen Tabellenführer Waldkraiburg.

 

 

 

 

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EV Aich setzt auf Kontinuität

Georg Herrmann auch in der Saison 2018 / 19 Trainer beim EV Aich

Die Mannschaft und einige Insider haben es bereits nach dem letzten Auswärtsspiel in Berchtesgaden erfahren. Georg Herrmann wird auch in der nächsten Saison an der Bande beim EV Aich stehen. Er selbst hat es auf der Rückfahrt im Bus mitgeteilt, was von der Mannschaft und den mitgereisten Fans mit tosendem Applaus gefeiert wurde.

Herrmann ist sicher als Hochkaräter in der Trainerszene zu sehen, das beweisen auch Anfragen von höherklassigen Vereinen und vom BEV (Bayerischer Eissportverband), der ihn als Verbandstrainer engagieren wollte. Trotzdem hat sich der sympathische Landshuter für den EV Aich entschieden. Zwei wesentliche Gründe waren für ihn ausschlaggebend.

Zum einen sieht er die gute Struktur und Organisation des Vereins mit der starken Einbindung in die Dorf- und Vereinsgemeinschaft in Aich und Pfrombach und zum anderen die Mannschaft, mit der es ihm viel Spaß macht zu arbeiten und die nach seiner Ansicht viel Potential hat sowie eine sehr gute Einstellung mitbringt.

Dass er es bestens versteht dieses Potential abzurufen zeigte seine erste Saison im letzten Jahr, in der er auf Anhieb souverän die Playoff-Teilnahme geschafft hat. Und auch heuer stehen die Chancen nach dem jetzigen Tabellenstand nicht schlecht.

Ihm ist es darüber hinaus aber auch sehr wichtig junge Spieler zu fördern und an die Seniorenmannschaft heranzuführen. Herrmann hat das Eishockeyspielen in Landshut gelernt und dort auch in der 1. Bundeliga gespielt, weitere Stationen waren u.a. München,  Straubing, Waldkraiburg und Dingolfing. Im Anschluss an seine aktive Laufbahn hat  er die Trainerkarriere eingeschlagen und war fast 20 Jahre im Nachwuchsbereich in Landshut sehr erfolgreich tätig. Den Draht zum Eishockeynachwuchs hält er nach wie vor als Trainer bei Stützpunktturnieren des BEV.

„Als Glücksfall für den Verein und die Mannschaft“ bezeichnen die Vorstände Wolfgang Hauk und Hanns Koller die weitere Verpflichtung des Eishockeyspezialisten, „der nicht nur fachlich sondern auch menschlich ein ganz Großer ist“.

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EV Aich siegt in Berchtesgaden klar mit 8:3

Für die Eishackler aus Aich hat das neue Jahr begonnen wie das alte aufgehört hat. Mit dem siebten Sieg in Folge ist der EVA auf den zweiten Tabellenplatz vorgerückt. Mehr als vierzig Fans haben ihre Mannschaft nach Berchtesgaden begleitet und Heimspielatmosphäre  geschaffen. Von Anfang an wurden die Spieler um Kapitän Stefan Urzinger lautstark unterstützt. Trotzdem war der Beginn, bedingt durch Berchtesgadens körperbetonte Spielweise, aus Aicher Sicht etwas zerfahren. Die Gastgeber kamen immer wieder zu Chancen aber Linus Messerer im Aicher Tor war auf dem Posten.

Ausgerechnet als gegen den EVA die erste Strafe ausgesprochen wurde fiel dann der Führungstreffer für die Gäste. Daniel Korn nutzte eine Unachtsamkeit bei den Gastgebern, luchste ihnen die Scheibe ab, Jens Trautmann war zur Stelle und traf zum 1:0 (6:17). In der zehnten Minute dann ein schneller Konter über Matt Puntureri zu Andreas Koller, der nach seinem Alleingang den Puck unhaltbar in den Winkel versenkte. Und es ging jetzt ganz nach dem Geschmack der mitgereisten Fans weiter.

Nur gut eine Minute später lenkte Tarek Mustapha in Überzahl einen Schuss von der blauen Linie von Stefan Urzinger ins gegnerische Tor. Beflügelt von diesem deutlichen Vorsprung und der Unterstützung der Fans dominierten die Aicher jetzt die Begegnung. Drei Sekunden vor Ende des ersten Drittels traf Alexander Scholz (Trautmann) nach einem kapitalen Bock der Berchtesgadener zum 4:0 für die Aicher.

Die Gastgeber waren anscheinend noch bei Pausentee, als Korn eine Traumkombination über Scholz und Trautmann nach nur 29 Sekunden im Mittelabschnitt zum 5:0 abschloss. Trotz des deutlichen Rückstands gaben die Gebirgler nicht auf. Die Aicher Defensive stand aber sicher und wenn doch ein Schuss durchkam war er sichere Beute des Aicher Goalies Messerer.

Nachdem der EV Aich schon dezimiert angereist war, es fehlten Alexander Neumeier und Tom Pollner wegen Verletzung, musste der Aicher Coach ab Mitte des zweiten Drittels auf zwei weitere Spieler verzichten. Armin Rotzinger schied verletzt aus und Andreas Koller erhielt eine fragwürdige Spieldauerstrafe. Kurz danach wanderte dann auch noch Urzinger in die Kühlbox, aber auch bei 3 gegen 5 traf zunächst der EVA. Matt Puntureri wurde bei seinem Alleingang gefoult, den  fälligen Penalty verwandelte er zum 6:0. Die verbleibende Überzahl konnte Berchtesgaden schließlich doch noch zum ersten Treffer nutzen. Aber noch vor Ende des Mitteldrittels stellte Stefan Urzinger (Andreas Schmid) mit seinem Treffer zum 7:1 den alten Abstand wieder her.

Die letzten zwanzig Minuten standen unter dem Motto „keine weiteren Spieler verlieren“ und angesichts der deutlichen Führung schlich sich immer wieder „Bruder Leichtsinn‘“ ein. Die Konsequenz war, dass die Berchtesgadener noch zu zwei Treffern kamen. Aber auch die Aicher schlugen noch einmal zu. Herbert Jarczyk (Scholz/Urzinger) erzielte im Powerplay den achten Treffer für die Aicher. Besonders erfreulich war aus Aicher Sicht auch, dass die acht Tore von acht verschieden Schützen erzielt wurden.

Trotz des deutlichen Sieges gab es vom Aicher Trainer nicht nur lobende Worte. Positiv wurde von Herrmann angemerkt, „dass wir unsere Chancen vor allem im ersten Drittel konsequent verwertet haben. Aber es gab zu viele Fehlpässe und Scheibenverluste. Außerdem nehmen wir einen verletzten und einen gesperrten Spieler mit nach Hause, die uns im nächsten Heimspiel fehlen werden.“

Das nächste Spiel bestreitet der EV Aich am kommenden Samstag um 17:00 Uhr zuhause gegen den EK München.