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Landkreisduell gegen Freising

22.11.2024. Nach zwei Auswärtsspielen empfangen die Aicher Eishackler am Samstag um 17:15 Uhr den SE Freising in der heimischen Clariant Arena.

Die Aicher trotzten bisher dem Verletzungspech und fuhren nach zwei Heimsiegen zum Auftakt gegen Pfaffenhofen und Dorfen auch auswärts gegen Dachau und zuletzt Waldkraiburg jeweils 3 Punkte ein. Aber auch die Freisinger starteten durchaus erfolgreich in die Saison. Mit drei Siegen aus fünf Partien rangieren sie im Tabellenmittelfeld auf Platz 5, nur drei Punkte hinter dem zweitplatzierten EVA.

In der vergangenen Saison entschieden die Rotweißen das Landkreisduell zweimal klar für sich. Einem 4:0 in Freising folgte ein 7:2-Heimsieg. Die Gäste werden also alles versuchen, sich dafür zu revanchieren. Dafür verstärkten sich die Kreisstädter gegenüber dem letzten Jahr auf einigen Positionen. Mit Jonas Maierthaler hat sich ein ehemaliger Aicher den Freisingern angeschlossen und im Tor steht mit Marco Krojer ebenfalls ein alter Bekannter.

Die Aicher plagen weiterhin große Verletzungssorgen. Mit Sebastian Lachner fällt der Topscorer der vergangenen beiden Jahre seit Saisonbeginn aus. Alexander Neumeier fehlt ebenfalls auf unbestimmte Zeit. Vergangene Woche kam von Daniel Krzizok die Hiobsbotschaft, dass er aufgrund seiner Verletzung die Schlittschuhe an den Nagel hängen muss und dem EV Aich als Aktiver nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

Zumindest Konstantin Mühlbauer kehrt wieder in den Kader zurück, nachdem er im letzten Spiel berufsbedingt passen musste. Dafür ist der Einsatz von Lars Bernhardt noch unsicher, er musste in Waldkraiburg vorzeitig das Eis verlassen.

Für das Trainerduo Herrmann/ Bruckmaier gilt es, erneut eine schlagkräftige Truppe auf’s Eis zu schicken und über eine geschlossene Mannschaftsleistung und eine kompakte Defensive den Gegner in Schach zu halten.

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Bewährungsprobe gemeistert – EVA bleibt in der Erfolgsspur

Mit gemischten Gefühlen brachen die Aicher zum Auswärtsspiel nach Waldkraiburg auf. Unter der Woche kam von Daniel Krzizok die Hiobsbotschaft, dass er aufgrund seiner Verletzung die Schlittschuhe an den Nagel hängen muss und dem EV Aich als Aktiver nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Zudem fehlte Mühlbauer und die Verletzten Lachner und Neumeier. Die Waldkraiburger gingen nach den beiden Kantersiegen zum Auftakt als Favorit in die Partie, zumal sie sich im Sommer gegenüber der letzten Saison deutlich verstärkt hatten.

Mit einer disziplinierten und taktisch ausgeklügelten Spielweise konnten die Aicher aber nicht nur die gefährlichste Tormaschine der Liga – in zwei Spielen 32 Tore – ausschalten, sondern waren auch selbst offensiv gefährlich. Georg Herrmann lobte nach dem Spiel die geschlossene Mannschaftsleistung und vor allem seinen Torhüter Jo Pfafferott. Der Trainer sah im ersten Drittel Vorteile für die Gastgeber, ab dem zweiten Abschnitt waren die Aicher aus seiner Sicht aber die überlegene Mannschaft. Der 6:2 (2:1; 1:0; 3:1) Auswärtssieg, mit dem die Rotweißen auf den zweiten Tabellenplatz vorrückten, war daher auch in der Höhe verdient und ist umso erfreulicher, da die Waldstädter zu den heißen Kandidaten für die Playoff-Plätze gehören.

Gleich zu Beginn hatte Lorenz Dichtl die erste dicke Chance, seine Zeit sollte aber erst später kommen. Kurz darauf nutzte Andreas Koller ein Durcheinander an der gegnerischen blauen Linie, schnappte sich die Scheibe und ließ Timo Greimel im Tor der Gastgeber keine Chance. Wenig später verfehlte Lars Bernhard nach einer schönen Kombination mit Philipp Pechlaner den gegnerischen Kasten nur knapp. Aber auch die Gastgeber hatten ihre Chancen und tauchten immer öfter gefährlich vor dem Kasten von Jo Pfafferott auf, konnten den Aicher Torhüter aber nicht überwinden. Besser machte es in der 8. Minute erneut Andres Koller. Nach feinem Zuspiel von Max Retzer erhöhte er auf 2:0 für seine Farben. Im Gegenzug hatte Hagemeister die Chance zum Anschlusstreffer, vergab aber knapp. Als dann gleich zwei Aicher auf der Strafbank saßen, verkürzten die Gastgeber auf 2:1.

Im zweiten Drittel hielt der EVA mit einer weiterhin konsequenten Spielweise die Waldkraiburger in Schach und konnte in der 30. Minute die Führung ausbauen. In der ersten Aicher Überzahlsituation fälschte Lorenz Dichtl ein Zuspiel von Pechlaner unhaltbar zum 3:1 ab.

Im letzten Spielabschnitt mussten die Aicher in Unterzahl beginnen. Trotzdem hatten sie durch Pechlaner und Koller die besseren Chancen. In der 44. Minute fing Benedikt Triebswetter einen Angriff der Gastgeber ab. Phillipp Heiles gelang daraufhin ein Konter, den er trocken zum 4:1 abschloss. Die Waldkraiburger konnten sich nicht mehr aufbäumen und wirkten teilweise frustriert. Und obwohl die Schiris jetzt reihenweise Aicher auf die Strafbank schickten, ließen sie sich das Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen. Als in Unterzahl Lorenz Dichtl von Andreas Koller bedient wurde und sehenswert zum 5:1 ins Kreuzeck traf war die Messe endgültig gelesen.

Drei Minuten vor Schluss kamen die Gastgeber bei einer der vielen Überzahlsituationen zum 5:2-Anschluss, witterten nochmal eine Chance und nahmen gleich im Anschluss den Torhüter vom Eis. Aber auch mit zwei Spielern mehr kam ihr Überzahlspiel nicht zur Entfaltung. Stattdessen bestrafte sie Lorenz Dichtl eine Sekunde vor Spielende mit seinem dritten Treffer ins verwaiste Tor der Waldkraiburger.

Am Samstag steht wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Die Aicher empfangen um 17:15 den SE Freising.

Tore: 0:1 (4.) A. Koller (Dichtl), 0:2 (7.) A. Koller (Retzer), 1:2 (15.) Huber (Jakob), 1:3 (30.) Dichtl (Pechlaner, Bernhardt), 1:4 (44.) Heiles, 1:5 (51.) Dichtl (A. Koller, Urzinger), 2:5 (56.) Weinzierl (Hagemeister, Huber), 2:6 (60.) Dichtl

Strafzeiten: Waldkraiburg 8; Aich 24

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EV Aich auch auswärts erfolgreich

Nach zwei Heimsiegen konnten die Mannen um Kapitän Urzinger auch auswärts dreifach punkten. In der Freiluftarena von Dachau herrschten hervorragende äußeren Bedingungen – dennoch taten sich die Aicher anfangs schwer. Dass es trotzdem ein deutlicher 4:1 (0:0; 3:1; 1:0) Sieg wurde, lag an den letzten 30 Spielminuten. In denen beherrschten die Rotweißen den Gastgeber klar. Es lag lediglich an der Chancenverwertung, die einen höheren Sieg verhinderte.

Bis dahin war es aber eine enge Kiste. Bereits nach 65 Sekunden hatten die Woodpeckers die erste aussichtsreiche Chance, die aber Carlo Schwarz im Aicher Heiligtum zunichte machte. Es dauerte bis zur 8. Spielminute, ehe die Aicher gefährlich wurden. In nummerischer Überzahl lag der Führungstreffer in der Luft, wollte aber nicht fallen. Das erste Drittel endete torlos und so ging es auch im zweiten Spielabschnitt weiter. Chancen auf beiden Seiten, Zählbares kam aber nicht zustande. In der 30. Minute war es aber dann so weit. Die Aicher waren erneut in Überzahl und gegen den Schuss von Lars Bernhardt (Philipp Pechlaner/Lorenz Dichtl) war der Torhüter der Gastgeber ohne Chance. Dann ging es Schlag auf Schlag. Zwei Minuten später erzielte Konstantin Mühlbauer (Pechlaner/Bernhardt) das 2:0 und nur 21 Sekunden darauf erhöhte Philipp Pechlaner (Dichtl) auf 3:0. Noch vor Ende des Mitteldrittels kamen die „Spechte“ zum Anschlusstreffer, so dass es mit einem 3:1-Vorsprung für den EVA zum letzten Pausentee ging.

Die Aicher ließen sich aber die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und waren die spielbestimmende Mannschaft. Bezeichnend für die Aicher Überlegenheit war der vierte Treffer, der in eigener Unterzahl viel. Andreas Koller eroberte im gegnerischen Drittel die Scheibe und bediente den freistehenden Max Retzer, der sich die Ecke aussuchen konnte und zum 4:1 Endstand traf.

Strafminuten: Dachau 14; Aich 10