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Niederlage gegen den Tabellenführer

24.01.2026. Nichts zu holen gab es am Freitag, als die Aicher den ungeschlagenen Tabellenführer Waldkraiburg 1b zu Gast hatten. Die Löwen haben bereits vorzeitig die Meisterschaft in Bezirksliga Gruppe Mitte in der Tasche und zeichnen sich vor allem durch ihre Torgefährlichkeit aus. In 17 Begegnungen haben sie 132 Treffer erzielt und damit pro Spiel fast achtmal getroffen.

Davon sind die Aicher weit entfernt, denn vor allem am Toreschießen hapert es. So auch im Spiel gegen die Waldkraiburger. Dazu kamen auch noch individuelle Fehler in der Defensive, die von den Gästen gnadenlos ausgenutzt wurden.

Dabei begann die Partie, wie schon so oft in den vergangenen Partien, durchaus positiv. Der Aicher Trainer Ben Doucet hatte seine Mannschaft gut eingestellt und Waldkraiburg tat sich schwer, in die Partie zu kommen. Der EVA war tatsächlich die bessere Mannschaft und hatte mehrfach die Möglichkeit in Führung zu gehen. Nach gut einer Minute prüfte Benedikt Triebswetter den gegnerischen Torhüter zum ersten Mal mit einem gefährlichen Schuss von der blauen Linie. Kurz darauf hatte die dritte Formation mit Lukas Assig, Maxi Böck und Timon Fahning eine dicke Chance, die ebenfalls vom fehlerfreien Gästetorhüter entschärft wurde.

Und so kam es wie es kommen musste. Der erste Torschuss der Löwen in der 8. Minute traf auch gleich ins Schwarze und es stand 0:1. Eine unfaire Szene ereignete sich in der 12. Minute als Max Bichlmeier von zwei Gegenspielern in die Zange genommen wurde und daraufhin das Spiel aufgrund der Verletzung beenden musste. Auch der zweite Treffer entstand aus einem Konter und auch hier zeigte sich wieder die individuelle Klasse der Gäste. Mit einem 0:2 Rückstand ging es zum ersten Pausentee.

Nach 43 Sekunden im Mitteldrittel hatte Max Retzer nach einem schönen Zuspiel von Giuseppe Parlato die Chance zum Anschlusstreffer, konnte den gegnerischen Torhüter aber nicht überwinden. Als dann die Rot-Weißen einen Mann weniger auf dem Eis hatten schlugen die Waldstädter erneut zu. Die Gäste waren nun die spielbestimmende Mannschaft und hatten die Begegnung im Griff. Als in der 27. Minute ein Spieler der Gäste auf die Strafbank musste, kamen die Aicher im Powerplay durch Daniel Korn fast zum Anschlusstreffer, der Puck überquerte aber nach Ansicht der Schiedsrichtergespanns nicht die Torlinie.

Die Aicher wollten den Anschlusstreffer nun erzwingen und vernachlässigten dadurch die Defensive sträflich. Bei einem Drei-gegen-eins-Konter trafen die Gäste zum vorentscheidenden 0:4. Als kurz vor Schluss des zweiten Drittels noch das 0:5 fiel war die Messe endgültig gelesen.

Im letzten Spielabschnitt ließen die Gäste nichts mehr anbrennen und trafen in der 50. Minute in erneuter Überzahl zum 0:6-Endstand.

Im letzten Heimspiel treffen die Aicher am kommenden Sonntag auf Vilshofen bevor es zu den letzten beiden Partien nach Freising und Gebensbach geht.

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Vorletztes Heimspiel der Saison gegen den Tabellenführer

22.01.2025. Zum vorletzten Heimspiel der Saison 2025/26 empfängt der EV Aich am Freitag um 19.30 Uhr den EHC Waldkraiburg 1b in der heimischen Clariant Arena.

Fast exakt ein Jahr ist es her, als die „Oans Bee“ am 25. Januer 2025 im Kampf um den Playoff-Einzug beim EVA antrat und damals waren die Vorzeichen deutlich spannender als heute.

Im Hinspiel entzauberte der EVA die bis dahin gefährlichste Tormaschine der Liga auswärts mit 6:2. Der Sieger des Rückspiels hatte gute Chancen auf die Playoffs und zuhause behielt der EVA auch dank einer überragenden Torhüterleistung von Jo Pfafferott knapp mit 4:3 die Oberhand. Die Aicher zogen wenig später als Tabellenzweiter in die Playoffs ein, Waldkraiburg hatte am Ende als Tabellenvierter das Nachsehen.

Heuer sind die Vorzeichen gänzlich anders. Waldkraiburg steht nach sechzehn Spielen ohne Punktverlust an der Tabellenspitze und steuert auf eine perfekte Saison zu. Die Qualifikation für die Playoffs haben sie vier Spiele vor Schluss schon sicher in der Tasche. Vergangene Woche besiegten sie mit Gebensbach den ärgsten Verfolger zuhause deutlich mit 6:1. Bei einem Blick auf die anderen Bezirksliga-Gruppen können die Waldkraiburger den Meistersekt schon kaltstellen.

Demgegenüber herrscht beim EVA auf dem achten Tabellenplatz Tristesse. Obwohl gegen die Topteams durchaus gute Leistungen aufs Eis gebracht wurden, konnten die Aicher in den vergangenen Partien nicht überzeugen. Das  Heimspiel gegen den Vorletzten Dingolfing war magere Kost für die Zuschauer und endete in einer 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen. Dass sich die Aicher trotzdem über einen 5:0-Sieg und drei Punkte freuen durften hatten sie dem Gegner zu verdanken, der einen nicht spielberechtigten Spieler einsetzte. Beim Auswärtsspiel in München am Sonntag gab es eine 1:3-Niederlage und damit nicht genug. Danny Weber handelte sich eine Spieldauerstrafe ein und fehlt deshalb ebenso wie Brian Dunford, der gar eine Matchstrafe aufgebrummt bekam. Das Strafmaß wurde noch nicht bekannt gegeben, es ist aber davon auszugehen, dass die Saison bei vier noch verbleibenden Partien für den US-Amerikaner beendet ist.

Obwohl die Vorzeichen für die Aicher alles andere als rosig sind, braucht sich die Mannschaft von Trainer Ben Doucet  nicht verstecken. Im Hinspiel zeigte seine Truppe eine starke Partie und hätte dem Favoriten fast ein Bein gestellt. Mit der richtigen Einstellung und etwas Glück könnte eine Überraschung möglich sein. Die zuletzt fehlenden Fengler,  Korn und Obermeier sind wieder an Bord und auch Neujahrs-Neuzugang Markus Gröger kam trotz mehrjähriger Pause in seinen ersten zwei Spielen schon ordentlich in Schwung.

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Niederlage in München

19.01.2026. Nachdem die Aicher das Hinspiel nach Penaltyschießen mit 4:3 für sich entscheiden konnten, haben sie das Rückspiel mit 1:3 (0:2; 1:1; 0:0) verloren. Unterstützung hatten die Landeshauptstädter von den beiden Unparteiischen, die gegen die Aicher sowohl eine Spieldauerdisziplinarstrafe als auch eine Matchstrafe ausgesprochen haben.

Den Fehlstart, den die Rot-Weißen hingelegt haben, müssen sie sich aber selbst zuschreiben. Mit einem Mann mehr auf dem Eis haben sie sich im gegnerischen Drittel festgesetzt und hatten gute Chancen auf einen frühen Führungstreffer. Kurz vor Ende der Strafzeit ist es den Münchnern aber gelungen einen Pass abzufangen und den Konter zum 1:0 Führungstreffer in der 2. Spielminute abzuschließen.

Auch der zweite Münchner Treffer ist aus einem Konter entstanden. Im Gegensatz zu den Aichern konnten die Gastgeber die wenigen Chancen nutzen und haben mehr Kaltschnäuzigkeit bewiesen.

Im Mittelabschnitt war die Begegnung ausgeglichen und die Rot-Weißen haben die Begegnung durch einen Treffer in der 24. Minute wieder offen gestaltet. Max Retzer (Giuseppe Parlato; Benedikt Triebswetter) verkürzte auf 1:2 aus Aicher Sicht.

Mit zwei Mann mehr auf dem Eis gelang den Gastgebern in der 28. Minute der dritte Treffer. Dies reichte den Münchnern für einen Sieg, denn in der Folge egalisierten sich beide Teams und es gab auf beiden Seiten nur noch wenig Höhepunkte und kaum Torchancen, obwohl auch die Aicher genügend Überzahlgelegenheiten gehabt hätten.

Zu der unnötigen Niederlage kommen noch die Strafen für Danny Weber (Spieldauerstrafe, ein Spiel Sperre) sowie die Matchstrafe für Brian Dunford. Das Strafmaß wurde vom Schiedsrichterobmann ohne Kenntnis der Situation auf fünf Spiele festgelegt. Beide Strafen sind aus Aicher Sicht völlig überzogen und spiegeln die Leistung des völlig überforderten Schiedsrichter-Gespanns wider. Die Verantwortlichen hätten sich eine Videoaufzeichnung gewünscht, um den Vorfall objektiv überprüfen zu können.