post

Pleite gegen Gebensbach

07.12.2024. Beide Mannschaften waren nicht in Bestbesetzung und die Begegnung begann ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Hätten die Aicher ihr Visier besser eingestellt, wäre nach Großchancen in den ersten Minuten eine 2-Tore-Führung möglich gewesen. Effektiver waren aber die Gebensbacher Gastgeber. Im Laufe der Partie übernahm der ESV immer mehr das Ruder und schoss im ersten Drittel eine komfortable 3:0-Führung heraus. Beim ersten Treffer in der 9. Minute ging ein Schuss von der blauen Linie an Freund und Feind vorbei und durch die Hosenträger von Pfafferott ins Tor. Beim zweiten Tor (14.) verwertete Gebensbach ungehindert im Nachschuss und nur knapp eine Minute später stand der ESV-Stürmer nach einem abgefälschten Schuss goldrichtig und der Aicher Verteidiger nur daneben. Die Rotweißen gaben sich aber keinesfalls geschlagen und hielten ab dem Mitteldrittel deutlich besser dagegen. Statt zum Anschluss zu kommen mussten sie in der 23. Minute das 0:4 hinnehmen. Den ersten Aicher Treffer erzielte in der 25. Minute Konstantin Mühlbauer (Pechlaner/Dichtl). Der EVA hatte in der Folge ein Chancenplus, kassierte aber in der 28. Minute erneut einen Gegentreffer. Nach dem 5:2 durch Max Retzer (A. Koller) bei 4-gegen-4 kam kurzzeitig Hoffnung auf, doch der dreifache Torschütze Weindl erstickte diese mit dem 6:2 im Keim. Die Gastgeber waren an diesem Abend im Vollstrecken von Chancen eine Klasse für sich, so dass der deutliche Sieg der Gebensbacher verdient war, da sie vor allem in der Effizienz klar überlegen waren. Deutliches Beispiel dafür war das letzte Drittel. Die Aicher hatten bis zur fünften Minute bereits sieben Torschüsse aber keinen Treffer. Die Gebensbacher gerade mal zwei, aber auch zwei Tore. Keine Minute nach Wiederbeginn erzielte Göttlicher, der von den Aichern nicht zu halten war, das 7:2 und in der 44. Minute erhöhte Gebensbach sogar auf 8:2. Es dauerte bis fünf Minuten vor Schluss, ehe Stefan Urzinger (Retzer/D. Weber) mit dem 8:3 noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte. Die Aicher verloren damit nicht nur das Spiel sondern auch den zweiten Tabellenplatz an Gebensbach. Strafzeiten: Gebensbach 14, Aich 22
post

Aich gewinnt zuhause gegen Regensburg

Nach dem Patzer gegen Freising haben die Aicher Eishackler gegen den Tabellenzweiten Regensburg wieder gepunktet und so den EHC vom Playoff-Platz verdrängt. Nach einem ungefährdeten 5:1 (1:0; 3:1; 1:0) Erfolg steht der EVA wieder auf Rang zwei. Und das obwohl die Aicher neben den Langzeitverletzten auch noch auf Lars Bernhardt, Konstantin Mühlbauer und Christian Koller verzichten mussten. Letzterer brach sich gegen Freising die Hand und fällt mindestens sechs Wochen aus.

Die Aicher waren zudem vorgewarnt, da die Regensburger ihr letztes Spiel gegen Freising gewonnen hatten. Entsprechend motiviert gingen sie in die Partie und zeigten den Gästen von Anfang an, wer Herr in der Clariant Arena ist. Trotz der vielen Ausfälle kamen die Gastgeber gut ins Spiel und hatten beste Chancen durch Dichtl, Retzer und Koller.  In der siebten Minute war es dann soweit. Ian Fleming erkämpfte sich im gegnerischen Drittel die Scheibe, passte zu Pechlaner, der mustergültig den freistehenden Tobias Fengler bediente, der mit einem platzierten Schlagschuss dem gegnerischen Torhüter keine Chance ließ.

Im Laufe der Begegnung kamen die Gäste besser ins Spiel und hatten mehrere Möglichkeiten. Richtig brenzlig wurde es, als gleich zwei Aicher auf der Strafbank saßen. Sie hatten es ihrem Torhüter Pfafferott zu verdanken, dass der Ausgleich nicht fiel. Zu Beginn des Mitteldrittels musste ein Gästespieler in die Kühlbox. Die Rotweißen hatten beste Chancen, ein Treffer wollte aber nicht fallen. Es dauerte bis zur 32. Minute ehe die Gastgeber wieder jubeln konnten. Ian Fleming verwertete die Vorarbeit von Pechlaner und Dichtl zum 2:0. Danach zeigte der EVA ein sehenswertes Powerplay, schnürte die Gäste im gegnerischen Drittel ein und ließ Scheibe und Gegner laufen. Max Retzer verwandelte nach Zuspiel von Andreas Koller und Danny Weber trocken zum 3:0. Und keine drei Minuten später vernaschte Philipp Pechlaner (Fleming/ Dichtl) den generischen Keeper zum vorentscheidenden 4:0. Der Gästetrainer nahm daraufhin eine Auszeit, um seine Truppe wieder in die Spur zu bekommen. In der Folge kamen die Regensburger zu ihrem einzigen Treffer in der 38. Minute. Der Schuss von Dünzel ging vom Innenpfosten ins Tor, so dass Pfafferott im Aicher Kasten keine Chance hatte.

Im letzten Drittel ließen sich die Aicher dann die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Trotz zahlreicher guter Chancen erzielten sie aber nur noch einen Treffer, der durchaus glücklich war. Pechlaner traf bei seinem Schlenzer den Schlittschuh eines Gegenspieler. Von dort fand der Puck im hohen Bogen den Weg ins gegnerische Tor.

Als nächstes erwartet die Aicher ein hartes Doppelwochenende. Am Freitag sind sie beim Tabellendritten ESV Gebensbach zu Gast und am Sonntag kommt es zum Spitzenspiel beim Tabellenführer ERC Regen. Nach Regen wird ein Bus eingesetzt. Für Fans besteht Mitfahrgelegenheit. Abfahrt ist um 15 Uhr am Eisstadion.

Tore: 1:0 (7.) Fengler (Pechlaner, Fleming), 2:0 (32.) Fleming (Dichtl, Pechlaner), 3:0 (34.) Retzer (A. Koller, D. Weber), 4:0 (37.) Pechlaner (Fleming, Dichtl), 4:1 (38.) Dünzl ( Reynolds, Maraun), 5:1 (53.) Pechlaner (Fengler)

Strafzeiten: Aich 12; Regensburg 4

post

EV Aich verliert Landkreisderby

25.11.2024. Nach vier Siegen in Folge für den EVA ist am Samstag die Serie im Landkreisduell der Eishockeybezirksliga zwischen dem EV Aich und der SE Freising gerissen. Mit einem deutlichen 8:3-Sieg (0:5; 3:2; 0:1) fügten die Black Bears den Rotweißen die erste Saisonniederlage zu.

Grundlage für den Sieg war das erste Drittel, das die Gäste aus der Domstadt mit 5:0 für sich entschieden haben. „Obwohl wir deutlich besser gestartet sind, haben wir immer wieder Konter zugelassen, die die Freisinger eiskalt genutzt haben“ so der Aicher Trainer Georg Herrmann. Die Aicher übernahmen zwar sofort die Initiative und hätten bereits nach einer Minute durch Max Retzer in Führung gehen können, der traf aber nur den Pfosten. Keine Minute später scheiterte Christoph Schwenk allein vor dem gegnerischen Torhüter.

Die Aicher schossen in dieser Phase den Goalie der Gäste regelrecht warm, waren nur nach vorne orientiert und haben die Defensive völlig vernachlässigt. In der 8. Minute kassierten sie einen Konter, den Kammermeier zum 0:1 nutzte. Als kurz darauf ein Gästespieler auf der Strafbank saß, drängte der EVA auf den Ausgleich. Die Gäste verteidigten mit allem, was sie hatten, und verhinderten so den Ausgleich. Wieder komplett erneut ein Konter der Black Bears, den Lutschnikov zum 0:2 abschloss, was den Spielverlauf bis dahin auf den Kopf stellte. Als dann ein Aicher auf der Strafbank saß, traf Freising zum 0:3 durch Castlunger. Der Aicher Trainer nahm daraufhin eine Auszeit und wechselte den Torhüter. Für Carlo Schwarz stand nun Jo Pfafferott im Aicher Kasten. Aber auch das brachte nicht die erhoffte Wende. Erneut saß ein Aicher auf der Strafbank und der Ex-Aicher Maierthaler erhöhte auf 0:4. Die Aicher gaben dennoch nicht auf und warfen alles nach vorne. In dieser Phase wuchs der Freisinger Torhüter über sich hinaus und ließ mit dem Glück des Tüchtigen keinen Gegentreffer zu. Besser machten es die Gäste, die noch vor Ende des ersten Spielabschnitts den fünften Treffer erzielten.

Obwohl die Mannen um Kapitän Urzinger die letzten beiden Drittel vom Ergebnis ausgeglichen gestalten konnten, war der Rückstand nicht mehr aufzuholen. Wenn aus Aicher Sicht an der Begegnung etwas positiv anzumerken ist, dann dass sie haben zu keinem Zeitpunkt trotz des deutlichen Rückstands aufgaben. In der 25. Minute fiel endlich der erste Treffer für die Gastgeber. Christoph Schwenk traf zum 1:5. Aber erneut hatten die Freisinger die richtige Antwort und trafen durch Mooseder zum 1:6. Dem folgte in der 34. Minute das 2:6 durch Pechlaner und eine Minute später das 3:6 durch Mustapha. Mühlbauer hatte wenig später die Chance, den Rückstand auf zwei Tore zu verkürzen, aber erneut war Hanisch im Tor der Gäste zur Stelle. Anstatt sich jetzt aus einer geordneten Defensive weitere Chancen zu erarbeiten, warfen die Aicher erneut alles nach vorne und kassierten kurz vor Ende des Mittelabschnitts das 3:7 durch Kammermeier.

Im letzten Drittel konzentrierten sich die Domstädter darauf, den Vorsprung zu halten und verhinderten mit konsequenter und körperbetonter Spielweise weitere Aicher Treffer. Der Schlusspunkt blieb erneut den Gästen vorbehalten. Aigner erzielte in der 52. Minute das 3:8.

„Die Freisinger waren die defensiv bessere Mannschaft und in der Offensive deutlich effektiver“, so das Resümee des Aicher Trainers.