post

Niederlage in München

19.01.2026. Nachdem die Aicher das Hinspiel nach Penaltyschießen mit 4:3 für sich entscheiden konnten, haben sie das Rückspiel mit 1:3 (0:2; 1:1; 0:0) verloren. Unterstützung hatten die Landeshauptstädter von den beiden Unparteiischen, die gegen die Aicher sowohl eine Spieldauerdisziplinarstrafe als auch eine Matchstrafe ausgesprochen haben.

Den Fehlstart, den die Rot-Weißen hingelegt haben, müssen sie sich aber selbst zuschreiben. Mit einem Mann mehr auf dem Eis haben sie sich im gegnerischen Drittel festgesetzt und hatten gute Chancen auf einen frühen Führungstreffer. Kurz vor Ende der Strafzeit ist es den Münchnern aber gelungen einen Pass abzufangen und den Konter zum 1:0 Führungstreffer in der 2. Spielminute abzuschließen.

Auch der zweite Münchner Treffer ist aus einem Konter entstanden. Im Gegensatz zu den Aichern konnten die Gastgeber die wenigen Chancen nutzen und haben mehr Kaltschnäuzigkeit bewiesen.

Im Mittelabschnitt war die Begegnung ausgeglichen und die Rot-Weißen haben die Begegnung durch einen Treffer in der 24. Minute wieder offen gestaltet. Max Retzer (Giuseppe Parlato; Benedikt Triebswetter) verkürzte auf 1:2 aus Aicher Sicht.

Mit zwei Mann mehr auf dem Eis gelang den Gastgebern in der 28. Minute der dritte Treffer. Dies reichte den Münchnern für einen Sieg, denn in der Folge egalisierten sich beide Teams und es gab auf beiden Seiten nur noch wenig Höhepunkte und kaum Torchancen, obwohl auch die Aicher genügend Überzahlgelegenheiten gehabt hätten.

Zu der unnötigen Niederlage kommen noch die Strafen für Danny Weber (Spieldauerstrafe, ein Spiel Sperre) sowie die Matchstrafe für Brian Dunford. Das Strafmaß wurde vom Schiedsrichterobmann ohne Kenntnis der Situation auf fünf Spiele festgelegt. Beide Strafen sind aus Aicher Sicht völlig überzogen und spiegeln die Leistung des völlig überforderten Schiedsrichter-Gespanns wider. Die Verantwortlichen hätten sich eine Videoaufzeichnung gewünscht, um den Vorfall objektiv überprüfen zu können.