22.01.2025. Zum vorletzten Heimspiel der Saison 2025/26 empfängt der EV Aich am Freitag um 19.30 Uhr den EHC Waldkraiburg 1b in der heimischen Clariant Arena.
Fast exakt ein Jahr ist es her, als die „Oans Bee“ am 25. Januer 2025 im Kampf um den Playoff-Einzug beim EVA antrat und damals waren die Vorzeichen deutlich spannender als heute.
Im Hinspiel entzauberte der EVA die bis dahin gefährlichste Tormaschine der Liga auswärts mit 6:2. Der Sieger des Rückspiels hatte gute Chancen auf die Playoffs und zuhause behielt der EVA auch dank einer überragenden Torhüterleistung von Jo Pfafferott knapp mit 4:3 die Oberhand. Die Aicher zogen wenig später als Tabellenzweiter in die Playoffs ein, Waldkraiburg hatte am Ende als Tabellenvierter das Nachsehen.
Heuer sind die Vorzeichen gänzlich anders. Waldkraiburg steht nach sechzehn Spielen ohne Punktverlust an der Tabellenspitze und steuert auf eine perfekte Saison zu. Die Qualifikation für die Playoffs haben sie vier Spiele vor Schluss schon sicher in der Tasche. Vergangene Woche besiegten sie mit Gebensbach den ärgsten Verfolger zuhause deutlich mit 6:1. Bei einem Blick auf die anderen Bezirksliga-Gruppen können die Waldkraiburger den Meistersekt schon kaltstellen.
Demgegenüber herrscht beim EVA auf dem achten Tabellenplatz Tristesse. Obwohl gegen die Topteams durchaus gute Leistungen aufs Eis gebracht wurden, konnten die Aicher in den vergangenen Partien nicht überzeugen. Das Heimspiel gegen den Vorletzten Dingolfing war magere Kost für die Zuschauer und endete in einer 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen. Dass sich die Aicher trotzdem über einen 5:0-Sieg und drei Punkte freuen durften hatten sie dem Gegner zu verdanken, der einen nicht spielberechtigten Spieler einsetzte. Beim Auswärtsspiel in München am Sonntag gab es eine 1:3-Niederlage und damit nicht genug. Danny Weber handelte sich eine Spieldauerstrafe ein und fehlt deshalb ebenso wie Brian Dunford, der gar eine Matchstrafe aufgebrummt bekam. Das Strafmaß wurde noch nicht bekannt gegeben, es ist aber davon auszugehen, dass die Saison bei vier noch verbleibenden Partien für den US-Amerikaner beendet ist.
Obwohl die Vorzeichen für die Aicher alles andere als rosig sind, braucht sich die Mannschaft von Trainer Ben Doucet nicht verstecken. Im Hinspiel zeigte seine Truppe eine starke Partie und hätte dem Favoriten fast ein Bein gestellt. Mit der richtigen Einstellung und etwas Glück könnte eine Überraschung möglich sein. Die zuletzt fehlenden Fengler, Korn und Obermeier sind wieder an Bord und auch Neujahrs-Neuzugang Markus Gröger kam trotz mehrjähriger Pause in seinen ersten zwei Spielen schon ordentlich in Schwung.
