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Erfolgsautorin Rita Falk zu Gast beim EV Aich

Text / Foto Münchner Merkur vom 06.02.17

Über frischen Lesestoff durften sich am Samstagabend die Fans des Dorfpolizisten Franz Eberhofer freuen. Erfolgsautorin Rita Falk war zu Gast im Eisstüberl der Moosburger Sparkassen-Arena.

In der Begegnung des Eishockey-Bezirksligisten EV Aich gegen den Münchner EK war ihr 26-jähriger Sohn Daniel als Spieler des EV Aich mit von der Partie. Ein willkommener Anlass für eine Verlosung, bei der es Bücher und als Hauptpreis ein gemeinsames Essen mit der Schriftstellerin zu gewinnen gab.

Die Ideen für ihre schrägen Geschichten bekomme sie oft am Biertisch, erzählt die Bestseller-Autorin. Mit „Zwetschgendatschikomplott“, Dampfnudelblues“, „Schweinskopf al dente“, „Grießnockerlaffäre“ oder „Leberkäsjunkie“, um nur einige der Eberhofer-Provinzkrimis zu nennen, landete die 52-jährige Falk Riesenerfolge.

Doch der große Hype um ihre Geschichten und Verfilmungen aus der bayerischen Provinz haben sie nicht abheben lassen: Die blonde Frau sitzt in legerem Outfit ganz entspannt an einem langen Tisch, an dem auch ihre vielleicht treuesten Fans Platz genommen haben: Olaf Brockmeyer, Rainer Thomas, Mike Kuske und Stephan Thies heißen die Männer, die eigens aus Hannover angereist sind. Sie versäumen keinen Auftritt von Rita Falk, das verraten sie stolz. Als sichtbares Zeichen ihrer Bewunderung tragen sie rote Trikots mit der Aufschrift „Franz Eberhofer – a Mordsgaudi“.

Rita Falk schmunzelt. „Ich sitze gerne da, wo viel geredet wird“, sagt die 52-Jährige. Und das schlägt sich selbstverständlich in den Figuren aus dem fiktiven Ort Niederkaltenkirchen nieder. Dass das Schreiben auch sehr viel mit Disziplin zu tun habe, auch das betonte die sympathische Autorin. Oft sitze sie gleich nach dem Frühstück am Schreibtisch, bis ihr Mann sie zum Mittagessen rufe.

Nach dem jüngsten Band „Weißwurstconnection“, der demnächst im Circus Krone in München vorgestellt wird, habe sie jedoch so etwas wie eine „kreative Pause“ eingelegt, verrät Falk. Denn man brauche ja auch wieder Zeit, um auf neue Ideen zu kommen. Diese hole sie sich in jüngster Zeit vermehrt aus Sachbüchern, lässt sie die Fans wissen. Denn auch das, was in Kriminalfällen in der Vergangenheit tatsächlich schon passiert sei, das wolle sie zukünftig vermehrt in ihre Arbeit einfließen lassen.

Ob die Moosburger möglicherweise ihrem Eisstüberl in einer neuen Krimi-Episode begegnen werden, das kann man natürlich nicht ausschließen. Denn wie hat Rita Falk gesagt: „Ich hock’ immer mit offenen Ohren irgendwo in einem Lokal und lausch’ da fleißig mit.“ 

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Utopia unterstützt das U 23-Team

 Zwischen Utopia und der U 23 des EV Aich gibt es schon seit längerem eine gute Zusammenarbeit. Auch im letzten Jahr hatte das komplette U 23-Team an mehreren Tagen beim Abbau der Anlagen geholfen. Als Gegenleistung gab es nun eine Spende in Höhe von 1500 Euro. Bei der Spendenübergabe wurde die gute freundschaftliche Beziehung hervorgehoben und auch für 2017 die Zusammenarbeit versprochen. Lorenz Schmid von Utopia sagte wörtlich: „ Die U 23 gehört fest zu unserer Familie“. Das Foto zeigt die Spendenübergabe: v.l. Markus Göschl (Jugendleiter), Tom Selmeier (Utopia) , Felix Daffner (U 23), Sebastian Lehrmann (Utopia), Christian Koller (U 23), Helmut Rott (Betreuer). (Text und Foto:rs)

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EV Aich geht auch im letzten Hauptrundenspiel als Sieger vom Eis

Nach dem Spiel gegen den Münchner EK gab es gleich zwei  gute Nachrichten. Zum Einen: auch im letzten Hauptrundenspiel konnten die Mannen um Kapitän Robert Pell einen 6:2 Sieg einfahren  –  zum Anderen: der zu Saisonbeginn als Wunschtrainer angekündigte Georg Hermann hat schon vorzeitig seine Zusage gegeben, dass er auch in der Saison 2017/18 beim EV Aich an der Bande stehen wird.

Obwohl es für die Aicher in dieser Partie quasi um nichts mehr ging, denn der zweite Tabellenplatz und somit die Teilnahme an den Playoffs standen bereits vorher fest, wollte man natürlich vor den zahlreichen heimischen Zuschauern als Sieger vom Eis gehen.

Dass die Begegnung erst im letzten Drittel aus Sicht der Aicher richtig lief, lag auch daran, dass zeitweise der letzte Biss fehlte. Außerdem haben die Münchner  gut gekämpft und es so lange verhindert, dass die Aicher Angriffsmaschinerie so richtig in Fahrt kam. Außerdem fehlte mit Andreas Koller,  Jens Trautmann und Markus Bauer in jeder Angriffsreihe ein Stürmer. Der Aicher Coach hat diese Lücken wieder mit Stefan Kreuzer und Liam Dallimore aus der U23 Mannschaft aufgefüllt.

Gleich zu Beginn der Partie hatten Robert Pell und Alexander Scholz beste Chancen, scheiterten aber knapp am Torhüter der Gäste. Selbst in Unterzahl, Stefan Kreuzer saß auf der Strafbank, waren die Aicher spielbestimmend. Matt Puntureri und Daniel Korn verfehlten ihr Ziel nur knapp. In der 7. Minute war es dann aber soweit. Alexander Scholz verwandelte nach einem Zuspiel von Tarek Mustapha unhaltbar zum 1:0. Eine weitere Chance durch Andreas Schmid, der frei vor dem Münchner Torhüter zum Schuss kam, verhinderte dieser mit einem tollen Reflex. Das 2:0 erzielte Daniel Korn, sehr zur Freude seiner anwesenden Mutter Rita Falk, die ihrem Sprössling und dem EV Aich einen Besuch abstattete. Vorausgegangen war eine sehenswerte Kombination mit Herbert Jarczyk und Matt Puntureri.

Nach 25 Spielminuten erhöhte Robert Pell (Tarek Mustapha/Alexander Scholz) auf 3:0 und alles schien planmäßig in Richtung eines deutlichen Sieges zu laufen. Doch die Münchner gaben nicht auf und kamen innerhalb einer Minute durch zwei Treffer auf 3:2 heran. Bei den Aichern lief plötzlich nicht mehr viel zusammen und die Gäste hatten mehrfach die Chance zu Ausgleich. Mit diesem knappen Vorsprung für die Aicher ging es in die zweite Drittelpause, in der der Aicher Coach sicherlich die richtigen Worte gefunden hat, denn im letzten Spielabschnitt sahen die Zuschauer wieder eine andere Aicher Mannschaft.

Spielerisch und läuferisch überlegen erarbeiteten sie sich eine Chance um die andere. Christian Koller schickte mit einem schönen Pass in den Lauf Tom Pollner auf die Reise und dieser vollstreckte souverän zum wichtigen 4:2. Eine der wenigen Chancen der Münchner vereitelte kurz darauf der Aicher Torhüter Alexander Winklmaier mit einem tollen Reflex. Matt Puntureri hatte in der 45. Pech, als sein Schuss auf der Torlinie legen blieb. Kurz darauf dann aber das 5:2.  Stefan Kreuzer traf mit einem verdecktem Schuß von der blauen Linie  ins gegnerische Tor.

Den Schlusspunkt setzte Robert Pell  (Tarek Mustapha) in der 48. Minute mit seinem zweiten Treffer zum verdienten 6:2.

Am kommenden Wochenende stehen nun die ersten Playoff Spiele gegen Ingolstadt an. Am Freitag findet die erste Partie um 20.00 Uhr in Ingolstadt statt. Es wird ein Fan Bus  eingesetzt. Abfahrt ist um 18.00 am Schützenheim in Aich und um 18.15 am Viehmarktplatz in Moosburg.

Das Rückspiel findet am Sonntag um 17.15 in der Sparkassenarena statt.