Die Geschichte des EV Aich ……

Heute Teil 2: 1987 – 1993

Nach einer ausgezeichneten Saison 88/89 erreichte man zum ersten Mal die Aufstiegsspiele für die Bayernliga. Zur Vorbereitung  bestritt der EV Aich ein Spiel gegen den bereits in der Bayernliga spielenden Rivalen EV Moosburg. Da man dieses Spiel mit 7 : 4 gewann, waren die Hoffnung auf den Aufstieg natürlich groß. Der ESC Hassfurt war jedoch nicht zu schlagen und der Traum vom Aufstieg war ausgeträumt. Einigen wird sicherlich noch das Spiel gegen Planegg in Erinnerung sein. Endstand damals 11 : 11 !!!

 Den Aufstieg verpasst, zog man sich in der nächsten Saison (89/90) zusammen mit den EV Bruckberg in die Kreisliga zurück. Der BEV hatte beide Mannschaften in die „Frankengruppe“ eingeteilt. Die beiden Mannschaften belegten die Plätze 1 und 2 und stiegen unmittelbar wieder in die Landesliga auf.

 

Perestroika und Glasnost – auch der EV Aich profitierte von dieser politischen Entwicklung!

Nachdem der EV Bruckberg  1990 Jan Holecek verpflichtete, verlor man das Derby gleich mit 0 : 7. Um diese Schmach vergessen zu machen, wurde 1991 mit Karel Bilek ein Spieler aus der 2. tschechischen Liga unter Vertrag genommen. Eine Saison später kam die nächste Verstärkung mit Emil Svec nach Aich. So konnte man in der Saison 92/93 alle anderen Mannschaften hinter sich lassen und erreichte wiederum die Aufstiegsrunde zur Bayernliga.

Als sich Karel Bilek in den Aufstiegsspielen so schwer verletzte, dass er seine Karriere beenden mußte, war auch beim EV Aich der Faden gerissen – man verpasste den Aufstieg.

1992 Bilek-Zach-Svec

Zur Saison 93/94 kam mit Roman Schmid ein weiterer Tscheche nach Aich. Mit ihm feierte der EV Aich den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte: Man gewann den Bayernkrug mit einem 9 : 5 Sieg gegen den EC Höchstadt.

Fortsetzung folgt ……

Zum 40. Geburtstag – Die Geschichte des EV Aich …….

Heute Teil 1:  1976 – 1986

Nachdem sich einige junge wilde Pfrombacher Burschen, darunter Hans Braun, Lorenz Zach und Hanns Koller, Hans Bauer, Paul Huber, Hans Huber  im Winter immer am Pfrombacher Weiher zum Eishackeln trafen, Natureis aber nicht immer ideale Bedingung bot, entstand schnell der Wunsch, einmal in einem richtigen Stadion zu spielen. Über Kontakte von Hans Braun und Lorenz Zach zu „Roter Stern Bruckberg“ konnte 1975 ein Spiel im Moosburger Stadion vereinbart werden. Da die Pfrombacher zu wenig waren, wurden die Personalprobleme kurzerhand in Aich gelöst. Obwohl dieses 1. Spiel gleich mit 12 : 3 verloren wurde,  wollte man aber einen eigenen Verein gründen. Die Geburtsstunde des EV Aich war deshalb am 26.06.1976.

EV Aich Mannschaftsfoto 1976-77

 

In der 1. Saison (76/77) nahm der EV Aich an der Landshuter Firmenrunde teil. Als Neuling mußte man Lehrgeld zahlen, Eiszeiten gab es oft erst zum mitternächtlichen Stunde.

In der Saison 77/78 nahm der EV Aich zum ersten Mal am Spielbetrieb des BEV in der Landesliga teil.  Obwohl man sich mit 2 Spielern aus Kumhausen verstärkte, war die Liga eine Nummer zu groß. So hatte z. B. die Mannschaft aus Vilshofen einen Finnen und einen Kanadier in ihren Reihen. Die rote Laterne blieb in Aich.

78/79 wurde „Dick Hans“ Trainer in Aich. Zusammen mit einer neu gewählten Vorstandschaft und einigen namhaften Verstärkungen u.a. aus Bad Tölz machte man nicht nur im sportlichen Bereich große Fortschritte, u.a. wurde das erste Dorffest veranstaltet. Das sportliche Ziel, die rote Laterne abzugeben, wurde natürlich erreicht. Ein schwerer Schlag traf den Verein zu Saisonende. Dick Hans kehrte zurück zum EV Bruckberg.

In der Spielzeit 79/80 erreichte man mit dem neuen Trainer Sepp Maier wiederum den vorletzten Platz.

Zur Saison 81 wechselten 3 Landshuter Juniorenspieler nach Aich. Dank der guten Beziehungen zum EV Landshut konnte man zum 5-jährigen Vereinsjubiläum im Oktober 81 die Bundesligamannschaft des EVL mit allen damaligen Stars im Vereinslokal begrüßen.

1982 EVL zu Gast

In den frühen 80er Jahren etablierte sich der EV Aich in der Landesliga und spielte nun regelmäßig um die vorderen Tabellenplätze mit.

83/84 kamen mit dem SC München und Hedos München zwei hochklassige Mannschaften in die Landesliga. In einer überragenden Saison wurde man Tabellendritter und schnupperte zum ersten Mal am Aufstieg.

Fortsetzung folgt …….

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U23 – Spiel verloren, Anerkennung gewonnen

Die Voraussetzungen für das Auswärtsspiel im eigenen Stadion waren zwar denkbar schlecht, dennoch lieferte die Aicher U23 eine Leistung ab, vor der man den Hut ziehen muss. Fehlten ohnehin schon viele Spieler wegen Krankheit und Verletzungen mussten aufgrund des Termins unter Woche einige auch noch aus beruflichen Gründen passen. Einer Verlegung der Partie auf das kommende Wochenende stimmte Moosburg nicht zu, sodass die Aicher mit einem absoluten Notaufgebot antreten mussten. Dass sich die junge Truppe aber teuer verkaufen wollte zeigten sie gleich von Beginn an. Der bestens aufgelegte Florian Klug brachte seine Farben in der zweiten Minute sogar mit 1:0 in Führung. Die Aicher versuchten defensiv kompakt zu stehen und stellten die übermächtigen Moosburger damit auch lange Zeit vor ordentliche Probleme. Angeführt von den Bayernliga-Torjägern Schindlbeck und Schander kamen sie dann aber im ersten Drittel erwartungsgemäß noch zu einer 4:1 Führung. Im zweiten Drittel konnte der EVA die Defensive wieder mehr stabilisieren, nachdem sich in den Anfangsminuten des ersten Drittels Kapitän Raphael Wild eine Knieverletzung zugezogen hatte standen zu diesem Zeitpunkt bereits nur mehr drei Verteidiger zur Verfügung. Die Mannschaft kämpfte aufopferungsvoll und im Tor brachte die stark haltende Annika Tank die gegnerischen Stürmer ein ums andere Mal zur Verzweiflung. Dass beim EV Aich die Kräfte irgendwann schwinden mussten war abzusehen, zumal in der Folge mit Florian Heim und Michael Fischer zwei weitere Spieler verletzt ausschieden. Sieben Aicher Feldspieler standen im letzten Drittel noch auf dem Eis und die Kraft reichte oft nur noch, um die Scheibe aus dem Drittel zu schießen. Bemerkenswert dabei, dass trotz der Überlegenheit der Moosburger die Aicher im ganzen Spiel ohne ein einziges Foul auskamen! Natürlich kam der Gegner in der Folge noch zu weiteren Treffern und so stand es beim Schlusspfiff 1:12. Das Ergebnis war aber am Ende zweitrangig, die Aicher Jungs verdienten sich für ihre bis zum Schluss kämpferisch überzeugende Leistung großen Respekt und wurden von den Zuschauern dementsprechend mit Applaus verabschiedet.

Strafminuten: Moosburg 10 Min. + 10 Min. Diszi. (Sebesta) + 20 Min. Spieldauer (Startchev), Aich 0 Min.

Zuschauer: 50