EV Aich verabschiedet Matt Puntureri

Im Rahmen der Saisonabschlussfeier wurde der Aicher Kontingentspieler Matt Puntureri verabschiedet.

Der 31-jährige US-Amerikaner stammt aus Wampum, einer Kleinstadt in der Nähe von Pittsburgh und dort hat er auch das Eishockeyspielen gelernt. Seine Stationen in den USA waren im Juniorenalter die OHL (Ontario Junior Hockey League) später die SPHL (Southern Professional Hockey League) und zuletzt die CHL (Central Hockey League).

Von dort startete er dann seinen Eishockeytrip in die weite Welt. Sein Ziel – möglichst viele Länder und Kontinente kennenzulernen und dabei seinem geliebten Sport nachzugehen – setzt er seit einigen Jahren konsequent um. Stationen waren Belgien, Frankreich und zuletzt Australien und Neuseeland.

Ganz oben auf der Wunschliste der Länder stand noch Deutschland. Matt Puntureri hat deshalb, nachdem er mit den Canterburgh Red Devils um die Neuseeländische Meisterschaft spielte, Anfragen an verschiedene deutsche Vereine gestartet.

Nachdem viele der Vereine zu diesem Zeitpunkt die Ausländerposition schon besetzt hatten, konnte der EV Aich den US-Amerikaner verpflichten.

Das sollte  sich als absoluter Glücksgriff erweisen. Der US-Boy zählte zu den besten Spielern der Liga und hat für den EV Aich in 23 Spielen insgesamt 91 Scorerpunkte  (52Tore/39 Assists) erzielt.

Neben seinen sportlichen Zielen ist dem lebensfrohen Menschen besonders der Spaß am Spiel wichtig und damit passte er perfekt zum EV Aich. Er sagt von sich selbst, dass er sehr gern mit jungen Spielern zusammenarbeitet und sie sowohl auf wie auch abseits des Eises nach vorne bringen möchte.

Deshalb war es für den EV Aich naheliegend, ihm das Traineramt für die U23- Mannschaft anzubieten.

Zusammen mit seinem neuseeländischen Freund Anton Purver haben die beiden die Nachwuchsmannschaft des EV Aich gecoacht.

Nachdem am morgigen Dienstag der Rückflug in die Heimat von Puntureri startet, haben es sich die Mannschaften und die Vorstandschaft nicht nehmen lassen, ihren Freund gebührend zu verabschieden.

Die Mannschaften hatten sowohl für Matt Puntureri als auch für Anton Purver das passende Geschenk. Mit großer Freude nahmen die beiden ein  bayerisches Outfit in Form einer Lederhose und eines passenden Hemdes entgegen.

Die nächste Station steht für Puntureri noch nicht fest. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass er auch im nächsten Jahr wieder für den EV Aich die Schlittschuhe schnürt.

Vorstand Klaus Winklmaier mit dem Rookie 2017 Christian Koller

Betreuer Markus Heinrich mit Robert Pell und Andi Koller

Jugendleiter Markus Göschl mit den Top-Scorer der U 23: Felix Daffner, Niki Hobmaier, nicht auf dem Bild Raphael Wild und Liam Dallimore

Vorstand Klaus Winklmaier mit den Top-Scorer der Saison: Herbert Jarczyk, Alexander Scholz, Matt Puntureri, Andi Koller

Saisonabschlussfeier des EV Aich

Verabschiedung von Matt Puntureri und Anton Purver

Am Samstag, den 25. März 2017 findet um 19.00 Uhr im Schützenheim in Aich die Saisonabschlussfeier mit der Jahreshauptversammlung der Aicher Eishackler  statt.

Ein besonderer Höhepunkt wird dabei sicher die Verabschiedung des Aicher Kontingentspielers Matt Puntureri und des U23 Co-Trainers Anton Purver sein.

Puntureri wird wenige Tage später in seine amerikanische Heimat zurückkehren, Purver Anfang April nach Neuseeland.

Vor allem Matt Puntureri möchte sich von den Fans persönlich verabschieden.

Aber natürlich auch von seinen Kollegen der ersten Mannschaft und dem Team der U23, das er zusammen mit Anton Purver trainiert hat und  das ihm zuletzt noch einen 5:4 Sieg gegen Bad Aibling beschert hat.

Mit seiner sympathischen und lockeren Art wurde er schnell zum Publikumsliebling. Nicht zuletzt auch deshalb, weil er auf dem Eis zu den Besten der Liga zählte und somit für den EV Aich zum absoluten Glücksgriff wurde. In 23 Spielen erzielte der Außenstürmer 52 Tore.

Darüberhinaus werden wir das vergangene Jahr wieder in Wort und Bild Revue passieren lassen.

Ebenfalls auf dem Programm steht die Ehrung der besten Scorer.

Das ist für alle Fans, Mitglieder und Sponsoren zum Ende der Saison nochmal die Gelegenheit, zusammen mit der Mannschaft über die gelungene Saison zu reden und bei dieser Gelegenheit auch einiges über die neue Spielzeit zu erfahren.

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EV Aich empfängt zum zweiten Playoff Spiel den ERC Ingolstadt 1b

Nach einer sehr erfolgreichen Hauptrunde mit dem zweiten Tabellenplatz hat sich der EV Aich für die Playoffs um den Aufstieg in die Landesliga qualifiziert.

Im Viertelfinale trifft man nun  auf den Tabellenersten der Bezirksligagruppe 1 (Nord) ERC Ingolstadt 1b.

Bis zum letzten Spieltag war es in der Gruppe 1 spannend, da Waldkirchen punktgleich und nur wegen dem schlechteren Torverhältnis auf dem zweiten Tabellenplatz gelandet ist. Sie treffen nun auf den EHC Klostersee, Gruppensieger der Gruppe 2 (Ost). Die Sieger der beiden Begegnungen  spielen im Halbfinale gegeneinander.

Es wird im Modus „Best of three“ gespielt, d.h. wer weiterkommen will, muss zwei von drei Begegnungen gewinnen.

Die 1b der DEL Mannschaft Ingolstadt Panthers ist bisher ein eher unbeschriebenes Blatt für die Aicher. 18 Siege aus 20 Spielen und 192 geschossene Tore sprechen allerdings eine deutlich Sprache und offensichtlich auch für die Offensivstärke der Ingolstädter. Aber auch die Defensivabteilung kann mit einer guten Bilanz aufwarten.

Zwei Gegentore im Durchschnitt sind ebenfalls absoluter Spitzenwert und wohl in erster Linie dem ehemaligen Bayernligatorhüter Andreas Banzer zu verdanken.

Modus in der Eishockeybezirksliga neu

Erstmal in der Spielzeit 2016/17 wurde der Spielmodus geändert und somit wesentlich attraktiver für Mannschaften und Zuschauer. Während vor zwei Jahren die Drei-Punkte-Regel eingeführt wurde und somit dem Unentschieden am Ende der regulären Spielzeit ein Penaltyschießen folgt, wurde in dieser Saison der Aufstiegsmodus geändert.

Bisher war es so, dass jeweils nur die Ersten jeder Bezirksligagruppe den Bayerischen Bezirksligameister und somit den Aufstieg in die Landesliga ausgespielt haben.

Dies hatte zur Folge, dass oftmals von vorne herein für die meisten Mannschaften feststand, dass es nur um die „goldene Ananas“ geht. Der Grund hierfür war auch, dass immer wieder hochklassige Vereine, die aufgrund finanzieller Schwierigkeiten für Ihre Liga keine Lizenz mehr bekamen in der Bezirksliga neu anfangen mussten.

Auch in dieser Saison wäre es dem EV Aich mit dem bisherigen Modus wieder so ergangen, denn mit dem EHC Klostersee ist ein insolventer  Oberligist in der Bezirksligagruppe 2 dazugekommen.

Das wäre aber keineswegs das erste Mal gewesen, dass man sich plötzlich mit ehemaligen Bundesliga- oder Oberligamannschaften  messen muss.

Bereits vor über 30 Jahren musste der Bundesligist Hedos München mit dem tschechischen Nationalspieler Jiri Kochta in der Landesliga neu beginnen.

Erding, Passau und wieder München, diesmal als EHC (jetzt Red Bull) waren weitere prominente Namen.

Den anderen Bezirksligagruppen ging es aber auch nicht besser.

Füssen, Rosenheim und Landsberg haben diesen Weg ebenfalls schon hinter sich.

Der Verband hat darauf reagiert. U.a. auch wegen der Intervention des EV Aich , der einen Antrag an den Bayerischen Eissport Verein gestellt hat und auch gleich einen Vorschlag – der im Wesentlichen dem jetzigen Modus entspricht – ausgearbeitet hat.

Der neue Modus sieht vor, dass nicht nur der Erstplatzierte sondern auch der Zweite an Aufstiegs- und Meisterschaftsspielen teilnimmt..

Von den vier Bezirksligagruppen spielen jeweils die ersten beiden Mannschaften um den Aufstieg. D.h. wenn eine „Übermannschaft“ dabei ist, haben die restlichen Teams immer noch die Chance als Zweitplatzierter die Aufstiegsspiele zu erreichen.